Stretchly
Stretchly erinnert dich zuverlässig an sinnvolle Mini- und Langpausen, damit du konzentrierter arbeitest und gesünder am Rechner bleibst. Das Tool läuft unauffällig im Tray, ist komplett kostenlos und extrem anpassbar. Im Folgenden zeige ich dir, warum es sich im Alltag schnell unersetzlich macht, welche Funktionen wirklich zählen und worauf du achten solltest.
Vorteile
- Sehr flexibel: Mini- und Langpausen, Hotkeys, Blockiermodus, Themes
- Respektiert Inaktivität und "Nicht stören" automatisch
- Open Source ohne Werbung, jetzt auch portable für Windows
Nachteile
- Electron-basiert, daher etwas mehr RAM als native Alternativen
- Beim Gaming/Fullscreen solltest du Pausen vorher manuell pausieren
- Kein integrierter Cloud-Sync (Einstellungen nur lokal/exportierbar)
Stretchly - Pausen smart geplant
Wenn du stundenlang durcharbeitest, bezahlt dein Körper die Rechnung: verspannte Schultern, müde Augen, sinkende Konzentration. Stretchly löst das pragmatisch: Die App timet kurze Microbreaks und längere Erholungspausen für dich - dezent, aber konsequent. Nach drei Tagen Dauereinsatz war mein Fazit klar: weniger Verkrampfung, fokussiertere Sessions und ein besseres Gefühl am Abend.
Was macht Stretchly genau?
Die App läuft in deinem System-Tray und blendet zu festen Intervallen Pausenfenster mit praktischen Tipps ein. Standardmäßig kommen kurze Unterbrechungen von rund 20 Sekunden alle 10 Minuten und eine längere Pause nach mehreren Microbreaks. Du kannst Pausen einmalig aufschieben oder überspringen, wenn es gerade brennt - aber die Grundidee bleibt: regelmäßige, sinnvolle Unterbrechungen für mehr Gesundheit und Produktivität.
Neu in Version 1.20
Seit der aktuellen Version kannst du im Tray zwischen Restzeit-Anzeige und Fortschrittsanzeige wählen - super, wenn du "noch schnell" etwas fertig machen willst. Für Windows gibt es eine portable Version, ideal für Firmenrechner oder den USB-Stick. Außerdem wurden Autostart-Optionen verbessert und Stabilitätsprobleme der Pausenfenster behoben.
Hauptfunktionen im Überblick
- Microbreaks & Langpausen: Intervalle und Dauer frei definierbar, inkl. Vorab-Benachrichtigung
- Intelligente Erkennung: Pausen werden bei Inaktivität oder aktivem "Nicht stören" automatisch zurückgestellt
- Blockiermodus: Auf Wunsch im Vollbild - perfekt, wenn du dich selbst austricksen musst
- Hotkeys: Pausen auf Knopfdruck pausieren, überspringen, zurücksetzen
- Anpassungen: Dark/Light-Theme, Farben, Sounds, Break-Texte, Fenstergröße und mehr
- App-Ausnahmen: Bestimme, bei welchen Programmen Pausen pausieren oder fortgesetzt werden
- Kommandozeile: Fortgeschrittene steuern Stretchly per "stretchly"-Befehl
Warum du Stretchly brauchst
Weil kurze, konsequente Pausen dein Energielevel stabilisieren. Du merkst es spätestens, wenn du nach einer Mini-Pause wieder erstaunlich klar denkst. Für mich ist das der Unterschied zwischen "dauerbeschäftigt" und "wirklich produktiv". Und ja: Stretchly ist streng genug, um dich rauszuholen - aber flexibel genug, dich nicht zu nerven.
Setup & Alltagstauglichkeit
Installation, Start, kurzer Willkommensdialog - fertig. Passe Intervalle, Blockiergrad, Sounds und Themes an deinen Rhythmus an. Praktisch: Du kannst Pausen zeitweise komplett pausieren (z.B. für Meetings) oder gezielt bis morgen früh ruhen lassen. Für Multi-Device-User empfiehlt sich ein Export der Einstellungen, um Setups zu duplizieren.
Performance, Sicherheit & Plattformen
Stretchly basiert auf Electron und ist damit nicht federleicht, läuft aber im Alltag unauffällig und stabil. Die App ist werbefrei und Open Source. Sie unterstützt Windows, macOS und Linux. Hinweis für Mac: Die App ist nicht signiert; der erste Start braucht einen kurzen Gatekeeper-Workaround - einmal erledigt, ist Ruhe.
Tipps aus der Praxis
- Starte mit moderaten Intervallen (z.B. 25/5) und erhöhe bei Bedarf den Blockiergrad
- Aktiviere die Fortschrittsanzeige im Tray, um Deadlines im Blick zu behalten
- Lege Ausnahmen für Video-Calls oder Präsentations-Apps an, damit du nicht rausgerissen wirst
Für wen ist Stretchly ideal?
Für alle, die viel am Rechner sitzen: Entwicklerinnen, Designer, Analysten, Studierende - und jeden, der produktiv bleiben will, ohne sich zu überfordern. Wenn du maximale Kontrolle über Pausen suchst, aber keine sperrige Suite willst, ist Stretchly die goldene Mitte.
Fazit
Stark anpassbar, angenehm streng, dabei fair im Alltag: Stretchly ist eines der wenigen Pausen-Tools, die man nach einer Woche nicht mehr missen will. Die neue Version wirkt polierter - besonders dank Tray-Anzeige und portabler Windows-Version. Kleine Abzüge gibt's für die Electron-Basis und fehlenden Sync, aber unterm Strich ist das hier ein No-Brainer für gesünderes Arbeiten.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Stretchly wirklich kostenlos?
Ja. Es ist Freeware und Open Source - du zahlst nichts und bekommst volle Funktionalität ohne Werbung.
Kann ich die Intervalle exakt an meinen Workflow anpassen?
Klar. Du stellst Dauer, Häufigkeit, Vorwarnungen, Sounds und sogar den Blockiergrad frei ein.
Stört die App beim Gaming oder im Vollbild?
Wenn du den Blockiermodus aktivierst, kann das stören. Pausiere Stretchly vor dem Spielen oder lege eine Ausnahme an.
Gibt es einen Gerätesync?
Nein. Du kannst deine Einstellungen exportieren und auf anderen Geräten importieren, aber es gibt keinen Cloud-Account.
Läuft Stretchly offline?
Ja. Nach der Installation funktioniert alles ohne Internet - ideal für sensible Umgebungen.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Stretchly
Lizenzart:
Freeware (Open Source, BSD-2-Clause)
System:
Windows, macOS, Linux
Sprache:
Multi-language
Update:
21.01.2026
Latest Version:
1.20.0
Die neusten Downloads
Neuigkeiten & Trends
- ClickFix-Kampagne: Amatera-Infostealer über gefälschte CAPTCHA und missbrauchte Microsoft App-V-Skripte
- Hohe Verbreitung von Windows 10 in deutschen Privathaushalten: Zahlen, Support-Ende und Sicherheitsrisiken bis 2026
- Microsoft Purview Data Security Investigations (KI-gestützte Analyse und präventive Risikoerkennung)