Razer Synapse
Razer Synapse ist die Schaltzentrale für deine Razer-Hardware: Profile, Makros, Beleuchtung und Performance - alles an einem Ort. Hier erfährst du, was die aktuelle Generation leistet, wo sie glänzt und wo sie (noch) stolpert.
Vorteile
- Schnelle, moderne Oberfläche mit tiefen Geräte-Optionen
- Starke Makro-, Tasten- und Chroma-Steuerung
- Migrationstool von Synapse 3 und breite Geräteabdeckung
Nachteile
- Berichtete Bugs/Instabilitäten und Erkennungsprobleme
- Umstieg von Synapse 3 teils holprig
- Mehrere Hintergrunddienste, spürbarer Ressourcenbedarf
Razer Synapse: Die zentrale Steuerung für deine Razer-Hardware
Was ist Razer Synapse? Die App bündelt alle wichtigen Einstellungen deiner Razer-Peripherie: Du belegst Tasten neu, baust komplexe Makros, stimmst DPI, LOD und Polling Rate ab und synchronisierst Effekte über Razer Chroma - alles in einer Oberfläche. Die aktuelle Generation setzt auf eine optimierte, multi-threaded Architektur, die spürbar flotter wirkt und einzelne Geräte voneinander isoliert - Updates an Gerät A crashen nicht mehr gleich die ganze Suite. Laut Hersteller bringt das rund 30 % Performance-Plus bei typischen Aufgaben.
Systemvoraussetzungen und Plattformen
Synapse 4 läuft offiziell auf Windows 10/11 (64-Bit). Für Mac gibt es seit kurzem eine Vorschau für Apple-Silicon Macs (macOS 15+) - praktisch, wenn du Beleuchtung und Profile auch am Mac anpassen willst, aber noch mit Einschränkungen rechnen solltest.
Sprachen und Bedienung
Die Oberfläche ist mehrsprachig (u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Koreanisch, vereinfachtes/traditionelles Chinesisch, Russisch, Portugiesisch BR). Die Menüführung wirkt aufgeräumter als bei Synapse 3, Tooltips erklären Optionen, und wichtige Schalter liegen näher an der Hand.
Die wichtigsten Features auf einen Blick
- Tasten & Makros: Einfache Remaps, Hypershift-Ebenen und erweiterte Makros inklusive Aufnahmedelay, Wiederhollogik und App-Profilen.
- Maus-Tuning: 1-DPI-Steps, Sensitivity-Matcher, Enhanced Asymmetric Cut-Off für exaktes Lift-Off/Landing-Handling - besonders für FPS-Feintuning spannend.
- Chroma-Studio & Co.: Effekte bauen, Geräte koppeln, Module wie Visualizer, Philips Hue oder Alexa einbinden - vieles, was du von Synapse 3 kennst, ist weiterhin an Bord.
- Profile & Migration: Das Migrationstool zieht Profile/Makros aus Synapse 3 rüber, damit du nicht bei Null anfängst. Beachte: Installation von Synapse 4 deinstalliert Synapse 3 automatisch.
- Workshop (in Entwicklung): Community-Profile entdecken und übernehmen - ein spannender Weg, fertige Setups aus Spielen oder von Pros zu übernehmen.
Warum du Synapse brauchst (und wann nicht)
Wenn du jede Taste deiner Maus/Tastatur sinnvoll nutzt, Makros liebst, RGB-Beleuchtung abstimmst oder spieleigene Profile mit Autoswitching pflegst, führt an Synapse kaum ein Weg vorbei. Für "einstecken & loslegen" reicht vielen zwar die Onboard-Speicherfunktion mancher Geräte - aber erst mit Synapse holst du die letzten 20 % Feintuning raus, die im Aim-Duell oder im Workflow zählen.
Wichtige Änderung: Ende für Synapse 3
Das alte Synapse 3 läuft zwar noch, aber die Konfigurationsfunktionen werden laut Razer zum 3. Februar 2026 eingestellt. Wenn du weiter Geräte anpassen willst, solltest du rechtzeitig auf Synapse 4 umziehen und Profile migrieren.
Praxiserfahrung: Licht und Schatten
Im Alltag fühlt sich Synapse 4 schneller und stabiler an - gerade, wenn mehrere Geräte parallel hängen. Doch es gibt Berichte über Profil-Sync-Probleme, nicht übernommene Keybinds, Crashes oder Geräte, die unter Windows 11 nicht erkannt werden. Das ist nicht die Masse, aber laut Community real und sollte dich nicht eiskalt erwischen. Mein Rat: Nach der Migration kurz testen, ob alle Makros, Profile und Beleuchtungen wie geplant greifen - lieber zehn Minuten prüfen als im Ranked zerlegen lassen.
Leistung & Ressourcen
Synapse 4 besteht aus mehreren Diensten (u. a. App-Engine und Chroma). Das sorgt für Modularität, braucht aber RAM/CPU im Hintergrund. Auf modernen Systemen ist das verschmerzbar; auf älteren Setups lohnt es sich, Autostart-Verhalten und nicht benötigte Module zu trimmen.
Kleine Geschichte aus der Praxis
Ich habe nach dem Umstieg ein altes Shooter-Profil importiert - erst stimmte die DPI-Kurve nicht, dann flackerten Effekte. Zwei Klicks später (Sensitivity-Matcher, Profil neu zugewiesen) war es gefixt. Genau das ist Synapse für mich: Ja, manchmal zickig - aber wenn es sitzt, fühlst du dich, als hättest du deine Hardware wirklich im Griff.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Synapse 4 kostenlos?
Ja, Synapse 4 ist Freeware. Du brauchst lediglich einen Razer-Account zur Aktivierung und für Updates.
Kann ich Synapse 3 weiter nutzen?
Nach dem 3. Februar 2026 kannst du Geräte damit nicht mehr konfigurieren. Für Anpassungen ist Synapse 4 vorgesehen - migriere Profile vorher.
Funktioniert Synapse 4 auf dem Mac?
Es gibt eine Preview für Apple-Silicon-Macs mit macOS 15 oder neuer. Für volle Stabilität bleibst du vorerst bei Windows.
Mein Gerät wird nicht erkannt - was tun?
USB-Port wechseln, Treiber aktualisieren, Synapse reparieren/neu installieren und prüfen, ob das Gerät von Synapse 4 unterstützt wird. Manche Nutzer berichten unter Windows 11 über zeitweilige Erkennungsprobleme - nach Updates bessert sich das häufig.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Razer Synapse
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows (10/11, 64‑Bit); macOS (Preview für Apple Silicon)
Sprache:
Multi-language
Update:
21.01.2026
Latest Version:
4.0.86
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