Virtual CloneDrive

Virtual CloneDrive

Virtual CloneDrive macht das Arbeiten mit Image-Dateien einfach und effizient.

Virtual CloneDrive ist ein kleines, schnelles Tool, um Image-Dateien wie ISO, BIN oder CCD so zu nutzen, als lägen sie in einem echten Laufwerk. In diesem Review bekommst du einen klaren Überblick, was es kann, wo die Stärken liegen und ob es heute - trotz Windows-Bordmitteln - noch sinnvoll ist.

Vorteile

  • Unterstützt viele Formate (ISO, BIN, CCD, IMG, UDF, DVD)
  • Bis zu 15 virtuelle Laufwerke, nahtlos in den Explorer integriert
  • Kostenlos, sehr schlank und schnell eingerichtet

Nachteile

  • Offiziell nur bis Windows 10 gelistet; unter Windows 11 teils Treiber-Hinweise
  • Keine macOS- oder Linux-Version
  • Wenig neue Features; Fokus auf Kernaufgaben

Virtual CloneDrive

Was ist Virtual CloneDrive?

Virtual CloneDrive emuliert ein optisches Laufwerk und lädt Image-Dateien per Doppelklick, als würdest du eine Disc einlegen. Das klingt simpel - und genau das ist die Stärke: kein Ballast, kein Schnickschnack, sondern ein verlässliches Mount-Tool, das seinen Job sauber erledigt. Für mich ist es der pragmatische Helfer, wenn alte Projekt-Images oder Spiele-Backups wieder zum Leben erweckt werden sollen.

Funktionen, die im Alltag wirklich zählen

Breite Formatunterstützung für ISO, BIN, IMG, UDF, DVD und CCD; bis zu 15 gleichzeitige Laufwerke; Auto-Mount der letzten Image-Datei; Explorer-Integration inklusive Auswerfen per Kontextmenü. Genau diese Basics sparen Zeit, wenn du häufig mit Images arbeitest - ob Archiv, Testumgebung oder Retro-Games.

  • Mount per Doppelklick, Auswerfen per Eject
  • Verlaufs-Historie zuletzt genutzter Images
  • Emulation von CD, DVD und Blu-ray

Kompatibilität und Systemvoraussetzungen

Virtual CloneDrive ist eine Windows-Software. Offiziell nennt der Hersteller Support bis Windows 10; in der Praxis läuft es vielfach auch unter Windows 11, teils mit Hinweisen zur Treibersignatur je nach Sicherheits-Setup. Außerdem ist die Software mehrsprachig erhältlich, darunter Deutsch und Englisch.

Sicherheit und Updates

Wichtig: Die aktuelle Version 5.5.3.0 brachte Anfang 2025 ein Treiber-Update, das eine Privilege-Escalation-Lücke schließt - ein klares Plus in puncto Sicherheit. Halte dich an die offizielle Distribution und bleib bei dieser Version oder neuer.

Warum du es brauchst - und wann nicht

Wenn du nur eine einfache ISO einbinden willst, kommst du meist ohne Zusatzsoftware aus. Brauchst du jedoch mehr Formate, mehrere virtuelle Laufwerke gleichzeitig oder Auto-Mount im Alltag, dann spielt Virtual CloneDrive seine Stärken aus. Gerade beim Arbeiten mit älteren Images (z. B. BIN/CCD) oder beim Testen größerer Softwarepakete ist es schneller als jedes Brennen auf einen USB-Stick oder eine Disc.

Praxisbeispiel

Mein Aha-Moment: Ein altes CCD/BIN-Image eines Sprachkurses ließ sich nicht zuverlässig mit Bordmitteln laden. Virtual CloneDrive eingebunden, Auto-Mount aktiviert - und plötzlich funktionierten auch die in der Image-Struktur vergrabenen Setups und Autostart-Routinen wieder. So sollen Tools sein: aus dem Weg, aber da, wenn du sie brauchst.

Häufig gestellte Fragen:

Unterstützt Virtual CloneDrive Windows 11?

Offiziell gelistet ist Windows 10; praktisch läuft es oft auch unter Windows 11. Je nach Sicherheitsfeatures (z. B. Treibersignatur/Memory Integrity) können Hinweise erscheinen.

Welche Formate werden unterstützt?

ISO, BIN, IMG, UDF, DVD und CCD - damit deckst du typische Archiv-, Installations- und Backup-Images ab.

Ist Virtual CloneDrive sicher?

Ja, sofern du die aktuelle Version nutzt: 5.5.3.0 schließt eine Treiber-Schwachstelle. Lade stets von der offiziellen Quelle und meide veraltete Re-Packages.

Wie viele virtuelle Laufwerke sind möglich?

Bis zu 15 parallel - genug für Test-Setups, in denen mehrere Images gleichzeitig bereitstehen müssen.