SyncBackFree

SyncBackFree

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SyncBackFree ermöglicht dir unkomplizierte Datei-Backups und Synchronisation auf Windows ohne Kosten.

SyncBackFree ist ein schlankes, zuverlässiges Backup- und Synchronisationstool für Windows. Wenn du Ordner spiegeln, Projekte sichern oder USB-Laufwerke automatisch abgleichen willst, bekommst du hier viel Kontrolle ohne Preisschild. Unten zeige ich dir, was es kann, wo die Grenzen liegen und für wen es die beste Wahl ist.

Vorteile

  • Kostenlos auch im Business-Einsatz
  • Sehr flexibel konfigurierbar (Filter, Zeitplan, Regeln)
  • Stabile Engine mit klaren Logs

Nachteile

  • Nur 32-Bit; weniger RAM nutzbar bei riesigen Datensätzen
  • Keine FTPS/SFTP- oder Cloud-Connectoren
  • Kein offizieller Support; dafür Community und Doku

SyncBackFree - kostenlose Backup- und Sync-Lösung für Windows

Du willst deine Dateien im Griff haben, ohne gleich ein teures Suite-Abo zu zahlen? Dann ist SyncBackFree die Art Tool, die man einmal einrichtet und dann entspannt arbeiten lässt. Es ist pragmatisch statt glitzernd, aber genau das macht es stark: Profile anlegen, Regeln setzen, fertig. Wenn du Ordnung magst, wirst du es lieben.

Was ist SyncBackFree?

SyncBackFree ist eine Backup- und Synchronisationssoftware für Windows. Sie spiegelt Ordner, kopiert inkrementell und synchronisiert auf Wunsch bidirektional. Du wählst Quelle und Ziel, definierst Filter (z. B. Dateitypen oder Ausschlüsse) und lässt die Jobs automatisch laufen - etwa täglich, beim Anmelden oder beim Andocken eines Laufwerks. Wer mehr Kontrolle mag, startet Profile manuell und prüft alles in Ruhe.

Hauptfunktionen im Überblick

  • Backup, Spiegelung, Synchronisation: Einweg-Backup für Sicherheit oder 2-Wege-Sync, wenn du an zwei Orten arbeitest.
  • Feinsteuerung per Profil: Filter, Ausschlüsse, Regeln für Konflikte, Simulation vor dem echten Lauf.
  • Automatisierung: Zeitpläne über den Windows-Taskplaner; Jobs laufen, während du anderes erledigst.
  • ZIP-Komprimierung und verifizierende Kopien für belastbare Ergebnisse.
  • FTP: Klassischer FTP-Transfer ist dabei (für einfache Szenarien im LAN oder mit unkritischen Daten).
  • Saubere Protokolle: Verständliche Logs zeigen, was kopiert wurde und wo es hakt.
  • Portabel nutzbar: Auf Wunsch ohne klassische Installation von externem Medium starten.

Gerade die Logs und die klare Oberfläche sind im Alltag Gold wert - Fehler lassen sich schnell einordnen, Profile bleiben nachvollziehbar.

Systemanforderungen & Plattform

SyncBackFree läuft auf Windows ab Vista (32/64-Bit OS), ist aber selbst als 32-Bit-Programm gebaut. Windows Server wird von der Free-Edition nicht unterstützt. Wer große Datenmengen, Server oder 64-Bit-Vorteile braucht, greift zu SE/Pro.

So richtest du es ein

Mein typischer Ablauf: Neues Profil anlegen, Quelle/Ziel wählen, Simulationslauf starten (spart Nerven), dann Zeitplan hinterlegen. Für USB-Backups richte ich eine Auslösung "beim Verbinden" ein, damit Sicherungen automatisch starten, sobald die Platte eingesteckt wird. Gefällt mir, weil es kaum Disziplin verlangt - der Job erledigt sich selbst.

Grenzen der Free-Edition (ehrlich, damit du nicht stolperst)

  • Nur FTP (ohne FTPS/SFTP) - sichere Protokolle und SFTP gibt's erst in SE/Pro.
  • Keine Cloud-Connectoren (S3, OneDrive, Google Drive etc.) - das ist Pro-Territorium.
  • Kein SyncBack Touch - der bequeme Zugriff auf Geräte per Dienst ist SE/Pro vorbehalten.
  • 32-Bit - bei extrem großen Datasets kann der adressierbare Arbeitsspeicher limitieren.

Diese Punkte sind bewusst so gesetzt, um die kostenpflichtigen Editionen abzugrenzen - dafür ist die Free-Variante für klassische Datei-Backups auf lokalen/NAS-Pfaden enorm solide.

Bedienung & Alltagstauglichkeit

Die Oberfläche wirkt erst sachlich, dann angenehm: Easy- und Expert-Modus halten Einsteiger wie Power-User bei Laune. Sprache umstellen, Profile kopieren, Regeln justieren - das geht schnell von der Hand. Und wenn mal etwas zickt, helfen die Logs. Pro-Tipp: Bei FTP-Problemen einmal aktiv/passiv testen; das löst überraschend viele Hänger.

Version & Entwicklungstempo

Die Reihe wird seit Jahren aktiv gepflegt. Aktuell ist Version 11.3.124.0 (veröffentlicht am 28.10.2025) - ein guter Indikator für Stabilität und kontinuierliche Bugfixes.

Für wen eignet sich SyncBackFree?

Für dich, wenn du zuverlässige Datei-Backups willst: auf externe Platten, NAS oder per klassischem FTP. Für Unternehmen mit Compliance-Anforderungen (Verschlüsselung, Cloud, Server, SFTP) sind SE/Pro die bessere Wahl - gleicher Workflow, aber deutlich mehr Reichweite.

Praxis-Tipps

  • Simulation zuerst: Vor dem ersten Live-Lauf erspart sie böse Überraschungen.
  • Konfliktregeln definieren: Bei 2-Wege-Sync vorab festlegen, was "gewinnt" (neueste Datei, größte Datei etc.).
  • Jobs gruppieren: Mehrere Profile nacheinander abarbeiten lassen - spart Klicks.
  • Winget nutzen: Installiere/aktualisiere bequem per Kommandozeile: winget install syncbackfree bzw. winget upgrade syncbackfree.

Fazit

SyncBackFree ist keine schillernde All-in-One-Cloud-Suite - und genau deshalb stark. Für klassische Datei-Backups und Synchronisation auf Windows ist es schnell, nachvollziehbar und erstaunlich mächtig. Wer FTPS/SFTP, Cloud-Ziele, Server-Support oder 64-Bit-Power braucht, plant gleich SE/Pro ein. Für alle anderen: installieren, Profile bauen, abhaken.

Häufig gestellte Fragen:

Ist SyncBackFree wirklich auch kommerziell kostenlos?

Ja. Die Free-Edition ist laut Hersteller für private, Bildungs-, Behörden- und kommerzielle Nutzung kostenfrei - ohne Registrierung, Werbung oder Nag-Screens.

Unterstützt SyncBackFree 64-Bit?

Die Free-Edition ist nur als 32-Bit verfügbar. 64-Bit gibt's bei SE/Pro.

Läuft SyncBackFree auf Windows-Servern?

Nein. Server-Editionen von Windows sind der Free-Version vorbehalten - für Servereinsatz sind SE/Pro gedacht.

Unterstützt die Free-Edition FTPS/SFTP oder Cloud-Dienste?

Nein. FTP ja, aber FTPS/SFTP sowie Cloud-Connectoren sind erst in SE/Pro enthalten.