SSD-Z
SSD-Z liefert dir in Sekunden die wichtigsten Hardware-Fakten zu deiner SSD oder Festplatte - kompakt, portabel, ohne Installation. In diesem Review zeige ich dir, was das Tool kann, wo seine Grenzen liegen und für wen es sich 2026 noch lohnt.
Vorteile
- Portable und extrem leichtgewichtig
- Controller-, NAND-, S.M.A.R.T.-Infos und TRIM-Status auf einen Blick
- Kostenlos und schnell startklar
Nachteile
- Seit Jahren nicht mehr aktualisiert, daher Lücken bei neuen NVMe-Attributen
- Keine Firmware-Updates oder Hersteller-Tuning
- Benchmark-Funktionen nur rudimentär
SSD-Z
Was ist SSD-Z?
SSD-Z ist ein winziges Systemtool, das deine Laufwerke ausliest und dir die entscheidenden Details zeigt: Controller, NAND-Typ, Firmware, S.M.A.R.T.-Zustand, Partitionen und ob TRIM aktiv ist. Es startet ohne Setup, läuft auf gängigen Windows-Versionen und eignet sich ideal für einen schnellen Gesundheitscheck - besonders, wenn du gebrauchte Laufwerke prüfst oder ein frisch eingebautes SSD-Upgrade bewertest.
Version, Lizenz und Status
Die aktuell verfügbare Fassung ist die 16.09.09b (Freeware). Das Tool wird seit 2016 nicht mehr aktiv weiterentwickelt - in der Praxis funktioniert es aber weiterhin gut für viele SATA- und etliche NVMe-Modelle, nur sehr neue Controller liefern teils unvollständige Telemetrie.
Hauptfunktionen im Überblick
Hardware-Identifikation: Ermittelt Controller, Fertigungstechnologie und NAND-Typ - nützlich, um Marketingnamen mit echten Bauteilen abzugleichen.
S.M.A.R.T. und Health: Zeigt verfügbare Attribute und Statuswerte an; ideal, um Verschleißindikatoren oder ungewöhnliche Fehlerraten zu erkennen.
TRIM-Check: Prüft, ob dein System TRIM für SSDs aktiviert hat - ein wichtiger Baustein für konstante Schreibleistung und Langlebigkeit.
Partitionsübersicht: Listet sichtbare und verborgene Partitionen, was bei Klonen oder Dual-Boot-Setups hilft.
Leistungs-Tests (Work in Progress): Enthält einfache IOPS/Throughput/Access-Time-Checks - gut für einen schnellen Reality-Check, aber kein Ersatz für spezialisierte Benchmarks.
Warum du es brauchst
Du kaufst ein "neues" Schnäppchen-Laufwerk? SSD-Z deckt in Sekunden auf, welcher Controller und welche NAND-Klasse wirklich drinsteckt. Mir hat es schon einmal den Tag gerettet, als eine vermeintliche High-End-NVMe plötzlich als Billigmodell entlarvt wurde - ein Blick auf Controller und S.M.A.R.T.-Werte, Rückgabe veranlasst, Thema erledigt.
Einschränkungen und Praxistipps
NVMe ist speziell: S.M.A.R.T. bei NVMe unterscheidet sich von SATA; einige generische Tools interpretieren Werte falsch oder gar nicht. Wenn einzelne Felder leer bleiben, heißt das oft: nicht standardisiert oder vom Controller anders gemappt - kein sofortiger Defekt. Für brandneue NVMe-Generationen können Herstellertools zusätzliche Details liefern.
TRIM richtig verifizieren: SSD-Z zeigt dir den Status. Möchtest du zusätzlich querprüfen, kannst du unter Windows den TRIM-Schalter per fsutil einsehen (DisableDeleteNotify sollte 0 sein). Das ist schnell, sicher und ergänzt den Blick in SSD-Z.
Kein Wartungstool: SSD-Z aktualisiert keine Firmware und optimiert auch keine Laufwerke - dafür sind die Herstellersuiten zuständig (z.B. Magician, SSD Utility).
Bedienung in 60 Sekunden
ZIP entpacken, EXE starten, fertig. Wechsle oben zwischen den Tabs für Übersicht, S.M.A.R.T., Partitionen und Benchmarks. Wenn bestimmte Sensoren fehlen, probiere den Start "Als Administrator" - gerade bei älteren Systemen schaltet das manchmal zusätzliche Daten frei.
Für wen eignet sich SSD-Z?
Ideal für Upgrader, Second-Hand-Käufer, Bastler und Supporter, die schnell nüchterne Fakten brauchen. Weniger ideal für Power-User, die tiefgehende NVMe-Logs, Firmware-Management oder Stresstests erwarten - hier greifen spezialisierte Hersteller- oder Benchmark-Tools.
Alternativen
Herstellersuiten liefern oft mehr Tiefe für ihre eigenen Laufwerke (z.B. Magician bei Samsung, SSD Utility bei KIOXIA). Für gemischte Umgebungen bleibt SSD-Z als leichtes Universal-Info-Tool die schnelle Erstmeinung.
Fazit
SSD-Z ist kein neues Wunderwerk - aber genau das macht den Reiz aus: klein, fokussiert, ehrlich nützlich. Für schnelle Checks und Fakten bevor du eine Kaufentscheidung triffst oder ein System übergibst, ist es immer noch ein verlässlicher Begleiter.
Häufig gestellte Fragen:
Ist SSD-Z sicher?
Ja. Das Tool liest Systeminformationen aus und nimmt keine Änderungen an deiner SSD vor. Für Firmware, Secure Erase oder Tuning brauchst du Herstellersoftware.
Unterstützt SSD-Z NVMe-Laufwerke?
Ja, viele. Dennoch können einzelne NVMe-Controller manche S.M.A.R.T.-Attribute anders bereitstellen, weshalb Felder leer bleiben oder abweichen können.
Läuft SSD-Z unter Windows 11?
Offiziell gelistet sind ältere Windows-Versionen. In der Praxis startet das portable Tool meist auch unter Windows 11 problemlos; bei Problemen im Kompatibilitätsmodus versuchen.
Kann SSD-Z Firmware updaten?
Nein. Für Firmware-Updates und herstellerspezifische Features setzt du besser auf die Tools deines SSD-Anbieters.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
SSD-Z
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows
Sprache:
English
Update:
21.01.2026
Latest Version:
16.09.09b
Die neusten Downloads
Neuigkeiten & Trends
- ClickFix-Kampagne: Amatera-Infostealer über gefälschte CAPTCHA und missbrauchte Microsoft App-V-Skripte
- Hohe Verbreitung von Windows 10 in deutschen Privathaushalten: Zahlen, Support-Ende und Sicherheitsrisiken bis 2026
- Microsoft Purview Data Security Investigations (KI-gestützte Analyse und präventive Risikoerkennung)