PowerISO
PowerISO ist ein leistungsstarkes ISO-Werkzeug fürs tägliche IT-Leben: Images öffnen, bearbeiten, konvertieren, brennen und als virtuelles Laufwerk mounten - alles in einem Paket. Im Folgenden erfährst du, wofür sich PowerISO konkret eignet, welche Funktionen herausstechen, worauf du beim Setup achten solltest und ob es sich für deinen Anwendungsfall wirklich lohnt.
Vorteile
- Sehr großer Funktionsumfang von ISO bis Boot-USB
- Schnelles Mounten und Bearbeiten direkt aus dem Explorer
- Stabile Verarbeitung großer Image-Dateien
Nachteile
- Unregistrierte Version auf 300 MB begrenzt
- Installer kann Zusatzangebote einblenden (PUP-Hinweise möglich)
- Keine vollwertige macOS-GUI (nur CLI)
PowerISO: Kompakt-Tool für ISO, Boot-Sticks und virtuelle Laufwerke
Du jonglierst regelmäßig mit ISO-, BIN- oder NRG-Dateien, willst bootfähige USB-Sticks erstellen oder einfach ein Image als virtuelles Laufwerk mounten? Genau hier spielt PowerISO seine Stärken aus. Das Tool ist schnell eingerichtet, integriert sich in das Kontextmenü des Windows-Explorers und erledigt typische Aufgaben ohne großes Herumklicken. Gerade wenn du öfter zwischen "mal eben extrahieren" und "richtig anpassen" wechselst, fühlt sich PowerISO wie ein Schweizer Taschenmesser an.
Was kann PowerISO konkret?
- Images öffnen, erstellen, bearbeiten: ISO, BIN, NRG, CDI, DAA u. a. lassen sich direkt öffnen, Dateien hinzufügen/entfernen, Ordnerstrukturen anpassen und wieder speichern.
- Virtuelles Laufwerk: Images im Handumdrehen mounten, automatisch beim Start bereitstellen und so Installationen oder Spiele wie von einer echten Disc starten.
- Bootfähige USB-Sticks: Windows-Setups (UEFI/Legacy) schreiben, Rettungsmedien bauen, Linux-ISOs auf USB bringen - zuverlässig und mit klaren Assistenten.
- Audio- und Daten-Brennen: Audio-CDs aus MP3/FLAC/WAV zusammenstellen, Daten-DVDs/CDs erzeugen, Discs kopieren oder zu ISO sichern.
- Konvertieren, komprimieren, verschlüsseln: Formate wechseln (z. B. BIN↔ISO), Images komprimieren/splitten und per Passwort schützen.
Neu in Version 9.2 - praktischer für Windows-USB & ISO-Anpassung
- ISO aus USB erzeugen und umgekehrt mit mehr Format-Support (zst, br, lzip beim Boot-USB-Erstellen).
- Windows-Installation und ISOs anpassen: Setup- und Image-Anpassungen sind direkter möglich - hilfreich für Admins und Power-User.
- Feinschliff: UI-Schriftarten anpassbar, diverse Stabilitäts-Updates und Optimierungen.
Warum brauchst du PowerISO überhaupt?
Weil es dir Zeit spart. Ein Beispiel aus dem Alltag: Du findest ein altes Spiel als Image-Datei, willst es nicht erst auf DVD brennen und brauchst schnell ein virtuelles Laufwerk - ein Rechtsklick, fertig. Oder du richtest einen PC für Verwandte ein und baust flott einen Windows-11-Stick. Auch fürs Archivieren alter Discs oder das Anpassen von Installationsmedien ist PowerISO eine angenehm direkte Lösung.
Bedienung und Tempo
Die Oberfläche ist schnörkellos, die Shortcuts sitzen, Drag & Drop funktioniert zuverlässig. Besonders angenehm: das Arbeiten direkt im Image - Dateien reinschieben, löschen, speichern. In der Praxis fühlt sich das flüssig an, selbst wenn die Images groß werden.
Lizenz, Preis und Grenzen
PowerISO ist Shareware. Die Testversion ist funktional, setzt aber beim Erstellen/Bearbeiten eine 300-MB-Grenze. Die Vollversion kostet rund 39,95 USD und kommt mit lebenslangen Updates sowie Support. Das ist fair, wenn du regelmäßig mit Images arbeitest oder Boot-Medien baust.
Sicherheit und Setup-Tipps
Aus der Praxis: Beim Installer können optionale Zusatzangebote auftauchen. Deshalb immer benutzerdefiniert installieren und alles abwählen, was du nicht brauchst. Dass einzelne Virenscanner in solchen Fällen PUP/PUA-Hinweise zeigen, ist nicht ungewöhnlich - es heißt nicht automatisch "Malware", verlangt aber Aufmerksamkeit. Mein Tipp: Installationsschritte aufmerksam lesen, Häkchen prüfen und danach einmal sauber durchstarten.
Systeme und Sprachen
PowerISO läuft in erster Linie auf Windows (x86/x64/ARM-Unterstützung). Für Linux gibt es eine GUI-Variante und ein schlankes CLI-Tool. Auf macOS steht ein Kommandozeilen-Client bereit - für schnelles Extrahieren/Konvertieren ohne GUI. Die Oberfläche ist mehrsprachig (u. a. Deutsch/Englisch).
Für wen lohnt es sich?
Für dich, wenn du regelmäßig Images bearbeitest, Boot-Sticks erstellst oder virtuelle Laufwerke nutzt. Wenn du nur selten mal eine ISO mountest, reicht vielleicht ein Freeware-Mounter. Aber sobald du Windows-ISOs anpasst, Images konvertierst oder Discs archivierst, ist PowerISO die stressfreiere Wahl.
Häufig gestellte Fragen:
Ist PowerISO kostenlos?
Nein, es ist Shareware. Du kannst vieles testen, aber die 300-MB-Grenze fällt schnell auf. Für volle Freiheit brauchst du die Lizenz.
Wie erstelle ich einen bootfähigen Windows-USB-Stick?
ISO auswählen, Ziel-USB-Stick festlegen, Partitionsschema (UEFI/Legacy) prüfen, schreiben - PowerISO führt dich Schritt für Schritt durch den Assistenten.
Unterstützt PowerISO das DAA-Format?
Ja, DAA ist ein Kernformat von PowerISO. Du kannst DAA-Dateien öffnen, erstellen, konvertieren und brennen.
Läuft PowerISO auf dem Mac?
Als GUI nein, aber es gibt ein CLI-Tool für macOS, mit dem du Images extrahierst oder konvertierst.
Warum meldet mein Virenscanner etwas beim Setup?
Weil einige Installer Schaltflächen für optionale Zusatzprogramme enthalten. Das kann als "PUP/PUA" eingestuft werden. Lösung: benutzerdefiniert installieren und alles Unnötige abwählen.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
PowerISO
Lizenzart:
Shareware
System:
Windows, Linux, macOS (CLI)
Sprache:
Multi-language (inkl. Deutsch, Englisch)
Update:
21.01.2026
Latest Version:
9.2
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