Lansweeper
Lansweeper ist für Admins gemacht, die ihre Umgebung wirklich kennen wollen. Die Software scannt dein Netzwerk agentenlos, sammelt extrem viele Details ein und spielt sie sauber in Berichte, Dashboards und andere Tools. In diesem Review erfährst du, wie Lansweeper arbeitet, welche Features im Alltag wirklich zählen und für wen sich die Lösung lohnt.
Vorteile
- Sehr genaue, agentenlose Discovery mit optionalen Agents
- Starke Berichte inkl. Vulnerability- und Lifecycle-Insights
- Viele Integrationen in ITSM, CMDB und Analytics
Nachteile
- Einarbeitung nötig bei großen Umgebungen
- Volle Power erst mit Konfiguration von Credentials
- Kosten steigen mit Asset-Anzahl
Lansweeper im Test: Warum diese Inventarisierungslösung Admins begeistert
Wenn du nachts schon mal wegen fehlender Transparenz über Geräte, Softwarestände oder Schatten-IT wachgelegen hast, trifft Lansweeper genau ins Schwarze. Die Lösung baut dir eine aktuelle, belastbare Inventur deiner gesamten IT- und OT-Landschaft auf - ohne auf jedem Client Software ausrollen zu müssen. Ergebnis: weniger Blindspots, schnellere Entscheidungen, sicherere Prozesse.
Was ist Lansweeper?
Lansweeper ist eine professionelle Plattform für IT-Asset-Discovery, Inventarisierung und Risiko-Einblicke. Die Software wird auf einem Windows-System installiert und scannt anschließend deine Netzwerke, Server, Workstations, VMs sowie weitere Geräteklassen wie Drucker, Switches oder IoT/OT-Assets. Du bekommst Hardware- und Software-Profile, Beziehungen, Nutzungsdaten und Sicherheitsinformationen zentral in einem System aufbereitet.
So funktioniert die Discovery
Die Kernidee ist agentenloses Scannen - schnell, ressourcenschonend und breit einsetzbar. Für Szenarien außerhalb des LANs oder bei selten erreichbaren Endpunkten nutzt du optional LsAgent oder den IT Agent. Lansweeper spricht je nach Zielsystem die passenden Protokolle und Schnittstellen an (z. B. WMI für Windows, SSH für Linux und macOS, SNMP für Netzwerkgeräte, Abfragen an Hypervisoren). Mit Credentials holst du dir Tiefeninformationen wie installierte Software, Dienste, Firmwarestände oder BIOS-Daten. Das Ganze läuft geplant, regelbasiert und skalierbar über mehrere Scan-Server.
Die wichtigsten Features im Überblick
- Asset-Inventarisierung: Vollständige Übersicht über Hardware, Software, Benutzerbezüge und Standorte - inklusive Beziehungen zwischen Assets.
- Vulnerability & Lifecycle Insights: Hinweise zu bekannten Schwachstellen und Lebenszyklus-Informationen (End of Life/Support), damit du Risiken priorisierst und Altlasten gezielt ablöst.
- Berichte & Dashboards: Viele fertige Reports (u. a. für Microsoft Patch Tuesday), plus flexible Filter, Export und eigene Auswertungen.
- Integrationen: Anbindungen in ServiceNow (CMDB-Automation), Jira Service Management (Ticket-Anreicherung/Assets), Power BI und weitere Tools - ideal, um Lansweeper-Daten in bestehende Prozesse zu bringen.
- API: Moderne Schnittstellen für Automatisierung und Datenaustausch - von Abfragen bis zur Aktualisierung von Asset-Typen.
- Cloud + On-Prem: Klassische On-Prem-Installation mit optionaler Cloud-Site für zentrale Sicht, konsolidierte Reports und Datastores mit wählbarer Region.
Warum du Lansweeper brauchst
Weil "ungefähr wissen" in der IT teuer wird. Lansweeper verhindert Risiko-Blindspots, belegt Entscheidungen mit Fakten und spart Zeit: statt manueller Listen pflegst du ein Single Source of Truth. Besonders stark ist die Lösung beim Compliance- und Patch-Management, bei Security-Assessments und als Datenbasis für CMDB/ITSM. Kurz: Du bekommst Kontrolle über deine gesamte Umgebung - nicht nur über Windows-Server, sondern auch über Linux, macOS, VMware und Netzwerkgeräte.
Praxis: Setup und Skalierung
Die Installation erfolgt auf Windows (x64). Danach definierst du Scangruppen, Anmeldeinformationen und Zeitpläne. In größeren Umgebungen verteilst du die Last über mehrere Scan-Server und konsolidierst alles in der Cloud-Site. Dank Berichten out of the box siehst du schnell Quick Wins: Wo fehlen Patches, welche Maschinen laufen aus dem Support, welche Software-Versionen sind kritisch?
Integrationen, die wirklich helfen
Mit ServiceNow synchronisierst du geprüfte CI-Daten in die CMDB. In Jira Service Management reicherst du Tickets um Asset-Kontext an. Power BI macht aus Rohdaten Visualisierungen für Management-Entscheidungen. Diese Integrationen sparen dir Stunden pro Woche und reduzieren Fehlerquoten spürbar.
Lizenzierung und Zielgruppe
Die Software ist kommerziell und auf Unternehmensbetrieb ausgelegt. Es gibt eine Testphase mit vollem Funktionsumfang und eine kostenlose Nutzung für kleine Umgebungen bis zu einer begrenzten Asset-Anzahl. Richtig aufdrehen kannst du in den Bezahlplänen mit erweiterten Insights, Integrationen und Support.
Stärken und Schwächen - mein Fazit
Pro: extrem gute Datentiefe, starke Reports, integrationsfreundlich. Contra: Wer die ganze Power will, investiert Zeit in Credentials, Scankonzepte und Rollen. Das zahlt sich aus: Nach wenigen Wochen laufen Audits, Patch-Planung und CMDB-Updates deutlich runder.
Für wen lohnt sich Lansweeper?
Für IT-Leiter, die Risiken sichtbar machen wollen. Für Admins, die Inventur und Compliance automatisieren wollen. Und für Teams, die CMDB/ITSM mit zuverlässigen Daten versorgen müssen - ohne mehr Excel-Akrobatik.
Häufig gestellte Fragen:
Benötige ich auf jedem Endgerät einen Agent?
Nein. Lansweeper arbeitet primär agentenlos. Für externe oder selten erreichbare Geräte kannst du optional Agents einsetzen.
Welche Systeme werden erkannt?
Unter anderem Windows, Linux, macOS, VMware und gängige Netzwerkgeräte. Zusätzlich lassen sich OT- und IoT-Assets abbilden.
Wie starte ich am schnellsten?
Installiere den Scan-Server auf Windows, hinterlege Credentials, setze Scangruppen und nutze die vorkonfigurierten Berichte - so siehst du in kurzer Zeit verwertbare Ergebnisse.
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
Lansweeper
Lizenzart:
Commercial
System:
Windows
Sprache:
English
Update:
08.10.2026
Latest Version:
12.6.1.32
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