Enpass
Du willst deine Passwörter endlich ohne Bauchweh managen – ohne dass ein Fremdanbieter deine Tresore hostet? Enpass setzt genau hier an: lokale Verschlüsselung, Sync nur über Clouds deiner Wahl oder komplett offline per Wi‑Fi. In diesem Test zeige ich dir, wie Enpass im Alltag abliefert, welche Features wichtig sind und für wen sich der Wechsel lohnt.
Vorteile
- Offline-first mit eigener Cloud- oder Wi‑Fi‑Sync
- Starke Kryptografie (AES‑256, SQLCipher, PBKDF2 320.000)
- Passkeys, TOTP und Browser‑Autofill auf allen Plattformen
Nachteile
- Kein echtes 2FA für das Entsperren des Tresors (nur Keyfile/Biometrie)
- Mobile Free auf 25 Einträge begrenzt
- Weniger Komfortfunktionen als einige Cloud‑Konkurrenten
Enpass: Der Offline-Passwortmanager für maximale Kontrolle
Wenn du Passwörter nicht in eine fremde Cloud kippen willst, ist Enpass ein echtes Power-Tool. Die App speichert deine Tresore lokal, verschlüsselt sie auf deinem Gerät und synchronisiert auf Wunsch über OneDrive, Google Drive, Dropbox, iCloud, Box, WebDAV oder Nextcloud – oder ganz ohne Internet via Wi‑Fi‑Sync. Ergebnis: volle Souveränität, starke Sicherheit, weniger Angriffsfläche.
Was ist Enpass?
Enpass ist ein plattformübergreifender Passwort- und Identitätsmanager für Windows, macOS, Linux, iOS und Android. Kernprinzip: Zero‑Knowledge und lokale Verschlüsselung. Deine Daten werden mit AES‑256 geschützt, umgesetzt mit der bewährten Engine SQLCipher und einem Schlüssel, der aus deinem Master‑Passwort via PBKDF2‑HMAC‑SHA512 (320.000 Runden) abgeleitet wird. Entschlüsselt wird ausschließlich auf deinen Geräten.
So funktioniert Enpass im Alltag
Du legst ein starkes Master‑Passwort an, optional ergänzt durch Keyfile und Biometrie (Windows Hello, Touch ID). Danach erstellst du Tresore, importierst bestehende Logins und verbindest – wenn gewünscht – deine bevorzugte Cloud oder aktivierst Wi‑Fi‑Sync für komplett lokale Synchronisation im Heim‑ oder Firmennetz. Im Browser helfen die Erweiterungen (Chrome, Edge, Firefox, Safari, Brave, Opera & Co.) beim Autofill und Speichern neuer Logins.
Hauptfunktionen – kurz und knackig
- Passkeys: Anmelden ohne Passwort – Enpass erstellt, speichert und füllt Passkeys in unterstützten Apps und Webseiten.
- TOTP‑Codes: Ein integrierter Authenticator generiert zeitbasierte Einmalcodes direkt im Datensatz.
- Autofill & Enpass Assistant: Mini‑Fenster im Browser zum Suchen, Einfügen, Generieren und Speichern – super schnell.
- Password Audit & Breach‑Monitoring: Warnungen bei schwachen, wiederverwendeten oder geleakten Passwörtern; Checks laufen lokal nach k‑Anonymity‑Prinzip.
- Multi‑Vault & Sharing: Mehrere Tresore für Privat, Familie oder Team; im Business mit Microsoft 365/OneDrive/SharePoint sauber verwaltbar.
- Sync‑Flexibilität: Cloud deiner Wahl, Wi‑Fi‑Sync ganz ohne Internet oder Folder‑Sync für NAS/Fileserver.
- Import & Vorlagen: Einfache Migration von anderen Managern; strukturierte Templates für Logins, Karten, Identitäten, Notizen; Anhänge inklusive.
Sicherheit & Datenschutz
Alles bleibt verschlüsselt – unterwegs wie im Ruhezustand. Enpass hält sich aus deinen Daten komplett heraus, es gibt keinen zentralen Tresor‑Server. Die Kryptografie ist robust (AES‑256/SQLCipher, PBKDF2 320.000 Runden). Mit Keyfile erhöhst du die Hürde zusätzlich. Praktisch: Das Breach‑Monitoring prüft Passwörter lokal gegen bekannte Leaks, ohne dein Passwort offenzulegen.
Onboarding: In 10 Minuten startklar
Installieren, Master‑Passwort setzen, Browser‑Extension koppeln, Import anschubsen – mehr braucht es nicht. In meinem Alltag war besonders angenehm, wie Autofill neue Logins merkt und Passkeys vorschlägt. Nach einer Woche einmal den Audit öffnen, schwache Passwörter austauschen – fertig. Genau diese Mischung aus Tempo und Kontrolle macht Enpass so angenehm.
Preis & Lizenzmodell
Auf dem Desktop kannst du Enpass kostenlos nutzen. Auf dem Smartphone ist die Gratisstufe auf 25 Einträge begrenzt. Wer unbegrenzte Items, unbegrenzte Geräte, volle Passkey- und Audit-Funktionen möchte, wählt das Individual‑ oder Family‑Abo oder die 3‑Jahres‑Einmalzahlung. Für Unternehmen gibt es Enpass Business mit Microsoft 365‑Integration, OneDrive/SharePoint‑Sharing, Richtlinien (Audit, Passwortregeln) und Admin‑Konsole.
Für wen eignet sich Enpass?
Privacy‑Fans, Selbst‑Hoster, Teams mit Microsoft‑Stack und alle, die Passkeys produktiv nutzen wollen, ohne eine Fremdcloud zu akzeptieren. Wenn du eine maximal bequeme, voll gehostete Lösung suchst, gibt es Alternativen – aber dann gibst du auch Kontrolle ab.
Fazit
Enpass ist mein Favorit, wenn Souveränität vor Bequemlichkeit steht: starke Kryptografie, Passkeys, vielseitige Sync‑Optionen inklusive Wi‑Fi‑Sync und gute Browser‑Integration. Schwächen? Kein echtes 2FA fürs Entsperren des Tresors und eine mobile Gratisgrenze. Unterm Strich liefert Enpass aber genau das, was viele sich wünschen: volle Kontrolle über die eigenen Zugangsdaten.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Enpass wirklich offline?
Ja. Deine Tresore liegen lokal und werden nur verschlüsselt synchronisiert – wahlweise über deine eigenen Cloud‑Konten oder rein lokal per Wi‑Fi‑Sync.
Unterstützt Enpass Passkeys?
Ja. Du kannst Passkeys erstellen, speichern und per Browser‑Erweiterung oder App automatisch ausfüllen – ganz ohne klassische Passwörter.
Wie sicher ist die Verschlüsselung?
Sehr stark: AES‑256 mit SQLCipher und einer Schlüsselableitung über PBKDF2‑HMAC‑SHA512 mit rund 320.000 Runden. Optional schützt ein Keyfile zusätzlich.
Gibt es eine kostenlose Version?
Ja. Auf dem Desktop ohne Item‑Limit, auf Mobilgeräten mit Limit von 25 Einträgen. Premium hebt die Limits auf und bringt Komfortfunktionen wie erweiterten Audit.
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
Enpass
Lizenzart:
Commercial
System:
Windows, macOS, Linux, iOS, Android
Sprache:
Multi-language
Update:
08.10.2026
Latest Version:
6.11.14
Ältere Versionen:
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