OpenWork
OpenWork ist eine quelloffene Desktopanwendung, die dir erlaubt, KI‑Agenten lokal auf deinen Dateien auszuführen. Sie wurde als Alternative zu Claude Cowork entwickelt und bietet umfangreiche Integrationsmöglichkeiten. Die Anwendung richtet sich an Anwender, die Transparenz, Anpassbarkeit und lokale Datenverarbeitung schätzen. Im Folgenden erkläre ich dir Funktionen, Einsatz und Systemvoraussetzungen.
Vorteile
- Lokale Ausführung verhindert Cloud‑Übertragung
- Unterstützt über 50 verschiedene LLMs
- Open‑Source (MIT) und anpassbar
Nachteile
- Erhöhter Einrichtungsaufwand
- Ressourcenintensiv beim Ausführen von Agenten
- Zusätzliche Teammitglieder kostenpflichtig (nach 5 Gratis‑Nutzer)
Was ist OpenWork?
OpenWork ist eine Open-Source-Desktopanwendung, entwickelt von Different AI, die als Alternative zu Claude Cowork konzipiert wurde. Die Software erlaubt es dir, KI-Agenten direkt auf deinem lokalen Rechner mit deinen eigenen Dateien arbeiten zu lassen, ohne dass Daten zur Verarbeitung in eine fremde Cloud übertragen werden.
Die Anwendung basiert laut Beschreibung teilweise auf OpenCode und steht unter der MIT-Lizenz. OpenWork wird aktiv weiterentwickelt; die genannte Version ist v0.18.54 mit der letzten Aktualisierung im Oktober 2026. Damit richtet sich das Projekt an Anwender, die Wert auf Transparenz, Kontrolle über ihre Daten und Anpassbarkeit legen.
Funktionen im Überblick
OpenWork bündelt mehrere Funktionen, die das Arbeiten mit KI-Agenten vereinfachen. Im Zentrum steht die lokale Ausführung von Agenten auf eigenen Dateien. Du kannst eigene Arbeitsabläufe definieren und Agenten mit zusätzlichen Fähigkeiten versehen.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick:
- Lokale Agenten: Ausführen von KI-Agenten direkt auf dem lokalen Computer, ohne Daten in die Cloud zu senden.
- Unterstützung vieler LLMs: Kompatibilität mit über 50 verschiedenen Large Language Models, darunter Anbieter wie OpenAI, Anthropic, Google sowie lokale Modelle.
- Erweiterbarkeit: Integration von Fähigkeiten, Plugins und MCP-Servern zur Anpassung und Erweiterung der Agenten.
- Plattformübergreifend: Verfügbar für macOS, Windows und Linux.
- Teamfunktionen: Teilen von Arbeitsabläufen und Konfigurationen innerhalb eines Teams.
- Benutzeroberfläche: Eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Verwaltung von Arbeitsabläufen und Agenten.
So funktioniert OpenWork in der Praxis
In der Praxis installierst du die Desktop-Anwendung auf deinem Rechner (es gibt einen Installer für 64-Bit-Windows; die Software ist außerdem für macOS und Linux verfügbar). Nach der Installation richtest du die gewünschten LLM-Verbindungen ein - das können Cloud-Anbieter-APIs oder lokale Modelle sein.
Typischer Ablauf im Alltag: Du legst eine Aufgabe oder einen Workflow an, wählst einen oder mehrere Agenten aus und verbindest diese mit den Dateien, die bearbeitet werden sollen. Agenten lassen sich mit zusätzlichen Fähigkeiten und Plugins ausstatten, sodass sie z.B. Dokumente analysieren, Daten zusammenfassen oder automatisierte Aktionen ausführen können.
Die Integration in bestehende Entwicklungs- oder Kollaborationsumgebungen ist möglich, kann aber initiale Einrichtungsschritte erfordern. Du kannst Workflows teilen, sodass Teamkollegen dieselben Konfigurationen übernehmen und gemeinsam weiterentwickeln.
Die Oberfläche soll dabei möglichst schlank und zugänglich bleiben. Für komplexere Setups nutzt du zusätzliche Komponenten wie MCP-Server oder eigene lokale Modelle, um spezielle Anforderungen abzubilden.
Systemvoraussetzungen und Lizenz
OpenWork läuft plattformübergreifend und unterstützt laut Briefing die Betriebssysteme macOS, Windows und Linux. Der Installer verweist speziell auf eine 64-Bit-Windows-Version, die Anwendung ist aber nicht auf Windows beschränkt.
Für die Ausführung empfiehlt OpenWork mindestens einen 64-Bit-Prozessor und mindestens 4 GB RAM. Abhängig von den eingesetzten Modellen und Agenten können die tatsächlichen Anforderungen deutlich höher ausfallen, insbesondere wenn lokale LLMs oder mehrere gleichzeitige Agenten genutzt werden.
Zur Lizenz: OpenWork ist unter der MIT-Lizenz veröffentlicht und damit quelloffen. Die Desktop-Anwendung selbst ist kostenlos. Für Teams gibt es einen Starter-Plan, der die ersten fünf Nutzer kostenlos umfasst; zusätzliche Nutzer kosten 10 USD pro Nutzer und Monat. Enterprise-Pläne mit erweiterten Funktionen werden zu individuellen Preisen angeboten.
Für wen eignet sich OpenWork?
OpenWork eignet sich für Wissensarbeiter, Entwickler, Datenanalysten und Teams, die eine flexible und anpassbare Lösung für Automatisierung und Datenverarbeitung suchen. Wenn du Wert darauf legst, dass sensible Daten nicht eine fremde Cloud verlassen, ist OpenWork eine passende Option.
Konkrete Szenarien, in denen OpenWork Vorteile bringt, sind die Automatisierung von Arbeitsabläufen, Analyse großer Textmengen oder Dokumentenstapel, sowie die Integration KI-gestützter Agenten in bestehende Prozesse. Entwickler profitieren von der Offenheit des Codes und der Möglichkeit, eigene Plugins und Integrationen zu bauen.
Für Teams bietet OpenWork die Möglichkeit, Arbeitsabläufe zu teilen und schnell mit einem gemeinsamen Setup zu starten. Beachte aber, dass bei größeren Teams Kosten anfallen, sobald mehr als fünf Nutzer eingebunden werden sollen.
Fazit
OpenWork ist eine echte Alternative für Anwender, die lokale Kontrolle, Transparenz und Anpassbarkeit wollen. Das Projekt kombiniert die Vorteile von Open-Source-Software mit einem klaren Fokus auf lokale Ausführung von KI-Agenten und breiter Unterstützung für verschiedene LLMs. Die lokale Verarbeitung stärkt die Datensicherheit und reduziert Abhängigkeiten von externen Cloud-Anbietern.
Gleichzeitig musst du mit einigem Einrichtungsaufwand und einem spürbaren Ressourcenbedarf rechnen, besonders wenn du leistungsfähige Modelle lokal betreibst oder viele Agenten gleichzeitig laufen lässt. Für Einzelanwender und kleine Teams, die die ersten fünf Plätze des Starter-Plans nutzen, ist der Einstieg kostenfrei und damit niedrigschwellig. Insgesamt ist OpenWork eine robuste Wahl, wenn du die Kontrolle über Daten und Modelle behalten möchtest und bereit bist, in die Einrichtung zu investieren.
Häufig gestellte Fragen
Ist OpenWork Open Source?
Ja. OpenWork ist unter der MIT-Lizenz veröffentlicht, der Quellcode ist einsehbar und Beiträge zur Weiterentwicklung sind möglich.
Welche LLMs werden von OpenWork unterstützt?
OpenWork unterstützt über 50 verschiedene Large Language Models. Dazu gehören Anbieter wie OpenAI, Anthropic und Google sowie lokale Modelle, die du selbst integrieren kannst.
Kann ich OpenWork lokal nutzen, ohne Daten in die Cloud zu senden?
Ja. Ein zentrales Merkmal von OpenWork ist die Möglichkeit, KI-Agenten lokal auszuführen, sodass deine Daten nicht automatisch an externe Cloud-Dienste übertragen werden müssen.
Auf welchen Betriebssystemen läuft OpenWork?
OpenWork ist plattformübergreifend verfügbar und läuft auf macOS, Windows und Linux. Für Windows gibt es einen 64-Bit-Installer; die Anwendung ist nicht ausschließlich auf Windows beschränkt.
Was kostet OpenWork für Teams?
Die Desktop-Anwendung ist kostenlos. Für Teams gibt es einen Starter-Plan, der die ersten fünf Nutzer kostenlos umfasst. Zusätzliche Nutzer kosten 10 USD pro Monat, und Enterprise-Pläne sind individuell bepreist.
Welche Version ist aktuell und wann wurde sie zuletzt aktualisiert?
Im Briefing ist die Version v0.18.54 angegeben, die zuletzt im Oktober 2026 aktualisiert wurde.
Docker Desktop
OBS Studio
Docker Sandboxes
Advanced Installer
ONLYOFFICE Desktop
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
OpenWork
Lizenzart:
MIT
System:
macOS, Windows, Linux
Sprache:
Mehrere Sprachen (Deutsch, Englisch)
Update:
14.10.2026
Latest Version:
0.18.58
Die neusten Downloads
Neuigkeiten & Trends
- Windows Server vNext Build 29683: Sicherheitsverbesserungen, Risiken und Praxis-Tipps
- ArtCraft - Open-Source KI-Klone von Adobe und Microsoft im Alpha-Test
- Wirtschafts- und versorgungskritische Cyberangriffe auf Kühlsysteme französischer Supermärkte - Schwachstellenanalyse und Folgen
- Massiver Datendiebstahl im dänischen Personenregister CPR - Wie ein simples Passwort das Vertrauen der Bevölkerung erschüttert hat
- pCloud Lifetime-Pläne 2026: Rechtliche Definition, Upgrade-Mechanik und Sicherheitsfeatures im Überblick