Input Director
Du jonglierst mit zwei oder drei PCs und willst endlich ohne KVM-Box oder Kabelsalat arbeiten? Input Director nimmt dir genau das ab: Einmal eingerichtet, gleitet dein Mauszeiger einfach zum nächsten Monitor, Hotkeys schalten blitzschnell um, Dateien und Text wandern per Zwischenablage hinterher. Version 2.3 bringt Profile für unterschiedliche Setups und spürbaren Feinschliff. Hier erfährst du, wie es funktioniert, welche Features wirklich zählen und worauf du achten solltest.
Vorteile
- Nahtloser Multi-PC-Workflow ohne Zusatzhardware
- Starke Features wie Profile, Shared Clipboard und Macros
- Optionale AES-Verschlüsselung für Eingaben und Zwischenablage
Nachteile
- Nur für Windows verfügbar
- Kommerzielle Nutzung erfordert Lizenz
- Netzwerk/Firewall-Konfiguration kann initial knifflig sein
Was ist Input Director?
Input Director ist eine Software-KVM für Windows: Du nutzt eine Tastatur und eine Maus, um mehrere PCs im gleichen Netzwerk zu steuern – wie bei einem großen Multi-Monitor-Desktop. Offiziell unterstützt werden Windows 11, 10, 8/8.1 und 7. In der aktuellen Ausgabe 2.3 hat der Entwickler sinnvolle Komfortfunktionen nachgelegt.
So funktioniert es
Ein PC wird als Director (Master) eingerichtet, die übrigen als Clients. Danach ordnest du in der Oberfläche die Monitore so an, wie sie physisch auf deinem Tisch stehen. Du wechselst entweder per Hotkey oder indem du den Zeiger an den Rand schiebst – er „springt“ dann auf den nächsten Rechner. Das fühlt sich an wie ein einziger, breiter Bildschirm. Dateien, Bilder und Text nimmst du dank Shared Clipboard gleich mit.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick
Profile: Wechsle komplette Monitor-Layouts und Gerätekonstellationen per Menü oder Hotkey – perfekt für Büro vs. Homeoffice oder Docking-Setups. Multi-Monitor-Support: Exakte Positionierung und Größenanpassung. Shared Clipboard: Kopiere Texte, Bilder und sogar Dateien zwischen PCs. Mirror Mode: Spiegele Tastatur und Maus auf alle Systeme gleichzeitig, z. B. für gleichzeitige Eingaben. Macros & Key Bindings: Nimm Tastensequenzen auf oder belege Tasten gezielt für einzelne Clients.
Einrichtung in 5 Minuten
1) Installieren auf allen PCs. 2) Auf dem Director die Clients hinzufügen (Hostname/IP). 3) Monitore auf dem Raster anordnen. 4) Hotkeys vergeben. 5) Optional Verschlüsselung aktivieren und Firewall-Regeln bestätigen. Danach kannst du sofort loslegen – und wirst dich wundern, wie schnell sich der Workflow natürlich anfühlt.
Sicherheit: Verschlüsselung, die ihren Namen verdient
Wenn du willst, verschlüsselt Input Director alle Eingaben (Tastatur/Maus) und die komplette Zwischenablage zwischen Director und Clients. Unterstützt werden AES-128/192/256; die Implementierung setzt auf die OpenSSL‑Kryptobibliothek, die mit v2.3 aktualisiert wurde – gut für langfristige Kompatibilität und Patches.
Leistung & Praxis
Im Alltag überzeugt Input Director mit flüssigen Übergängen und stabiler Steuerung – selbst bei mehreren 144‑Hz‑Displays. Der Mirror‑Mode ist Gold wert, wenn du identische Eingaben auf mehreren Maschinen brauchst (z. B. Test-Setups). Tipp aus der Praxis: LAN schlägt WLAN beim Gefühl von Verzögerung. Außerdem lohnt es sich, die Option für die Mausbeschleunigung gezielt pro Profil zu setzen – gerade wenn Gaming und Office auf denselben Maschinen stattfinden.
Lizenz & Zielgruppe
Privat zu Hause nutzt du Input Director kostenlos. Für kommerzielle, Bildungs- oder Non-Profit‑Umgebungen ist eine Lizenz erforderlich. Wer also im Studio, im Labor oder im Teamnetzwerk produktiv arbeitet, sollte das einplanen.
Warum du es brauchst
Wenn du regelmäßig zwischen zwei oder mehr Windows-Rechnern wechselst, sparst du mit Input Director Zeit, Platz und Nerven. Keine teuren Hardware‑KVMs, keine USB‑Umschalter. Stattdessen schnelle Umschaltung, Profile für unterschiedliche Arbeitsplätze und sichere Übertragung – genau das, was ein moderner Multi‑PC‑Workflow verlangt.
Häufig gestellte Fragen:
Funktioniert Input Director auch zwischen Windows-Versionen (z. B. Win 11 und Win 10)?
Ja, gemischte Windows-Umgebungen sind vorgesehen – Hauptsache, alle Systeme sind im selben Netzwerk erreichbar.
Wie sicher ist das Kopieren von Dateien über die Zwischenablage?
Aktivierst du die Verschlüsselung, werden Eingaben und Zwischenablage-Daten (inkl. Dateien) über AES geschützt übertragen.
Ist die Software komplett kostenlos?
Für private Nutzung zu Hause: ja. Für geschäftliche oder institutionelle Einsätze brauchst du eine kostenpflichtige Lizenz.
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
Input Director
Lizenzart:
Freeware (privat), Commercial (Business-Lizenz)
System:
Windows
Sprache:
English
Update:
08.10.2026
Latest Version:
2.1.3
Ältere Versionen:
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