GPXSee

GPXSee


Der schlanke GPS-Viewer, der deine Tracks, Karten und Telemetrie ohne Schnickschnack auf den Punkt bringt.

GPXSee ist ein schneller, plattformübergreifender GPS-Viewer für alle, die ihre Touren, Läufe oder Rides wirklich verstehen wollen. Du öffnest deine Trackdateien, legst Karten drunter – online oder offline – und bekommst in Sekunden klare Grafen und saubere Visualisierungen. Im Folgenden zeige ich dir, was GPXSee stark macht, wo Grenzen liegen und wie du das Maximum aus dem Tool rausholst.

Vorteile

  • Breite Format- und Kartenunterstützung (online/offline)
  • Starke Analyse mit Höhen-, Tempo- und Sensorwerten
  • Leichtgewichtig, kostenlos und plattformübergreifend

Nachteile

  • Keine echte Routenplanung oder Turn-by-Turn-Navigation
  • Technische Oberfläche, kurze Einarbeitung nötig
  • Mobile App funktionsärmer als Desktop

GPXSee – GPS-Logs, Karten & Telemetrie im Griff

GPXSee ist ein fokussierter GPS-Log-Viewer für alle, die Daten lieber klar statt verspielt sehen: Läufer, Biker, Wanderer, Segler – und alle, die Messwerte mit Karten kombinieren wollen. Du öffnest deine GPX-, FIT-, KML- oder NMEA-Dateien, blendest passende Karten ein und bekommst sofort Höhenprofile, Geschwindigkeiten und – wenn vorhanden – Herzfrequenz, Leistung, Kadenz oder Temperatur. Ohne Cloud-Zwang. Ohne Ballast.

Was ist GPXSee?

Das Tool liest Tracks, Routen, Wegpunkte und Flächen aus gängigen Log-Formaten (u.a. GPX, TCX, FIT, KML, NMEA) und zeigt sie auf Online- und Offline-Karten. Für die Analyse gibt es übersichtliche Grafen (Höhe, Tempo, Herzfrequenz, Leistung, Kadenz, Temperatur) samt Zoom und Vergleich. Praktisch: Mehrere Aktivitäten kannst du gleichzeitig öffnen und farblich trennen – ideal, um Trainingsfortschritte oder Alternativrouten zu vergleichen.

Die wichtigsten Funktionen

  • Breite Formatunterstützung: GPX, TCX, FIT, KML, IGC, GeoJSON, LOC, OziExplorer u.v.m.
  • Online-Karten: frei definierbar (z.B. OSM/Tile-Server, WMS, WMTS, TMS) mit Overlays.
  • Offline-Karten: MBTiles, Garmin IMG/GMAP, JNX, Mapsforge, GeoTIFF, BSB/ENC-Seekarten, KMZ u.a.
  • Höhendaten (DEM): SRTM/HGT einbinden für genaue Profile und Schummerung.
  • Sensoren: Herzfrequenz, Kadenz, Leistung, Temperatur, Gangwechsel – sauber in Grafen.
  • POIs & Symbole: Wegpunkte mit passenden Icons, eigene Symbolsets möglich.
  • Druck & Export: Kartenansichten und Grafen als PNG oder PDF ausgeben.
  • Echtzeit-Position: Live-GPS einblenden, praktisch bei Feldtests.
  • Videotelemetrie: Unterstützung für MP4-Metadaten inkl. GoPro GPMF sowie Sony RTMD und Google CAMM – ideal, um Bild und Bewegungsdaten zusammenzubringen.
  • Performance: Flott, schlank, stabil – auch mit großen Tracks.

Warum brauchst du es?

Weil du deine Touren nicht nur anschauen, sondern verstehen willst. Ob du den steilen Stich wirklich so hart gefahren bist, wie es sich anfühlte? Ein Blick aufs Höhen- und Leistungsgraf – Thema erledigt. Oder du planst eine neue Linie am Berg: Mit Offline-Karten wie MBTiles oder Garmin IMG bleibt alles auch ohne Netz verfügbar. Wer mit Actioncams filmt, verknüpft Video und Telemetrie und sieht exakt, wo welcher Clip aufgenommen wurde.

So arbeitest du mit GPXSee

  • 1) Karten einrichten: Eigene Tile-Server (WMS/WMTS/TMS) anlegen oder Offline-Karten (MBTiles, IMG, GeoTIFF) laden.
  • 2) Daten importieren: GPX/FIT/KML/TCX öffnen; mehrere Dateien gleichzeitig für Vergleiche.
  • 3) Grafen lesen: Zwischen Höhe, Tempo, Herzfrequenz, Leistung etc. wechseln, Bereiche zoomen.
  • 4) Feinheiten: Ausreißerfilter und Glättung anpassen, DEM-Höhendaten zuschalten.
  • 5) Ergebnis sichern: Ansicht als PNG/PDF exportieren, Wegpunkte und POIs prüfen.

Für wen lohnt sich GPXSee?

Ausdauersportler analysieren Trainingsdaten ohne Abo. Outdoor-Fans checken Wege, Steigungen und alternative Routen. Segler und Paddler nutzen BSB/ENC-Karten. Technik-Nerds lieben die Freiheit, eigene Kartenquellen zu definieren. Kurz: Wenn dir Kontrolle über deine Daten wichtiger ist als bunte Gamification, bist du hier richtig.

Starke Details, die im Alltag zählen

  • Mehrere Tracks in einer Ansicht – sauber getrennt, sofort vergleichbar.
  • Wegpunkte mit Symbolen – ideal für Markierungen wie Gipfel, Brunnen, Abzweige.
  • Overlays – zusätzliche Layer (z.B. Wegeklassen, Seezeichen) über die Basiskarte legen.

Praxistipps

  • DEM-Daten einbinden: Für realistische Höhenmeter und Schummerung SRTM/HGT in den Einstellungen aktivieren.
  • Offline zuerst: MBTiles oder IMG-Karten lokal speichern – spart Akku und lädt blitzschnell.
  • Filter checken: Wenn Profile „komisch“ aussehen, kurz die Ausreißereliminierung deaktivieren.

Grenzen

GPXSee will nicht navigieren oder planen – es analysiert. Routenberechnung, turn-by-turn oder umfangreiche Editierfunktionen fehlen bewusst. Wer das braucht, kombiniert GPXSee mit einem Planer oder einer Navigations-App.

Fazit

GPXSee ist das ehrliche Schweizer Taschenmesser für GPS-Daten: extrem kompatibel, schnell eingerichtet und auf den Punkt. Wenn du präzise Analysen, flexible Karten und volle Datenhoheit willst, ist das hier die schlanke Lösung ohne Kostenfalle.

Häufig gestellte Fragen:

Ist GPXSee wirklich kostenlos?

Ja. Es ist Open Source unter der GPLv3-Lizenz und kann kostenlos genutzt werden.

Läuft GPXSee auf meinem System?

Ja, es gibt Versionen für Windows, macOS, Linux und eine Android-App.

Welche Formate werden unterstützt?

Unter anderem GPX, TCX, FIT, KML, NMEA, IGC, GeoJSON sowie diverse POI-Formate und geotaggte Fotos.

Kann ich GPXSee ohne Internet nutzen?

Ja. Mit Offline-Karten wie MBTiles, Garmin IMG/GMAP, GeoTIFF oder Mapsforge bist du komplett unabhängig vom Netz.

Gibt es Videotelemetrie?

Ja. Metadaten aus MP4 (inkl. GoPro GPMF) sowie Sony RTMD und Google CAMM werden unterstützt, sodass du Video und Track zusammen betrachten kannst.

Macht GPXSee Routenplanung?

Nein. GPXSee ist ein Viewer/Analyzer. Für Planung oder turn-by-turn brauchst du zusätzlich eine Planungs- oder Navigationslösung.