eDocPrintPro

eDocPrintPro


PDFs per Druck erstellen – schnell, sauber, optional revisionssicher mit PDF/A und ZUGFeRD.

eDocPrintPro ist einer dieser Tools, die du installierst – und danach fragst du dich, wie du je ohne ausgekommen bist. Du druckst einfach in einen virtuellen Drucker und bekommst ein perfektes PDF, das sich tief in deine Windows-Workflows einfügt.

Vorteile

  • Kostenloser PDF-Drucker mit flexiblen Optionen und Plug-ins
  • Optional PDF/A- und ZUGFeRD-Unterstützung für Archivierung und eRechnung
  • Profile, DropZone und SDK für Automatisierung

Nachteile

  • Nur für Windows, keine macOS-/Linux-Version
  • PDF/A und manche Plug-ins kostenpflichtig
  • Ghostscript/Administratorrechte nötig; nicht als Druckserver gedacht

Was ist eDocPrintPro?

eDocPrintPro ist ein virtueller Druckertreiber für Windows. Jede Anwendung, die drucken kann, erzeugt damit ein PDF – ohne Umwege, ohne Frickelei. Das Basispaket ist kostenlos, lässt sich aber mit Add-ons erweitern, etwa für PDF/A (1b, 2b, 3b) und ZUGFeRD für elektronische Rechnungen. Ideal, wenn du schnell verlässliche PDFs brauchst oder deine Dokumentprozesse standardisieren willst.

So funktioniert es

Nach der Installation taucht eDocPrintPro als weiterer Drucker auf. Du wählst ihn aus, klickst auf Drucken – fertig ist das PDF. Die Ausgabe kannst du feinjustieren: Auflösung (72 bis 4000 dpi), Farbe/Schwarzweiß, Schriften einbetten, Komprimierung, Web-Optimierung und mehr. Über Profile speicherst du Einstellungen, vergibst automatische Dateinamen (mit Variablen/Zählern) und definierst nachgelagerte Aktionen.

Hauptfeatures, die im Alltag wirklich zählen

Profile & Automatisierung: Einmal einstellen, immer wieder nutzen. Perfekt für Standardausgaben wie Angebote, Lieferscheine oder Berichte.

Mehrere virtuelle Drucker: Mit Add-Printer legst du mehrere eDocPrintPro-Instanzen an (z.B. „PDF-Archiv“, „PDF-Mail“, „PDF-Druckerei“) – jeweils separat konfiguriert.

DropZone: Dateien per Drag & Drop verarbeiten, ohne drucken zu müssen – praktisch, wenn du vorhandene Formate standardisiert in PDF wandelst.

PDF/A & ZUGFeRD (optional): Erzeuge ISO-konforme Archiv-PDFs (1b/2b/3b) und füge strukturierte Rechnungsdaten nach ZUGFeRD als eingebettetes XML hinzu. Für Compliance und Langzeitarchivierung ein Muss.

Sprache & Umgebung: Automatische UI-Sprachauswahl (u.a. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Rumänisch). Läuft auf Arbeitsplatz, Terminalserver und Citrix-Umgebungen.

Kurze Geschichte aus der Praxis

In einem Projekt musste ich wöchentlich Dutzende Angebote als PDFs versenden – in zwei Layouts: eines fürs Archiv, eines fürs Mailing. Mit zwei eDocPrintPro-Druckern und gespeicherten Profilen war das plötzlich ein Zwei-Klick-Job. Kein Nachformatieren, keine vergessenen Einstellungen. Genau dafür liebe ich das Tool.

Warum du eDocPrintPro brauchst

Weil es konstant verlässliche PDFs liefert, ohne dass du eine große Suite starten musst. Weil du Prozesse automatisierst, statt Workarounds zu basteln. Und weil du mit PDF/A-Option und ZUGFeRD rechtlich und technisch sauber unterwegs bist – von der Angebotserstellung bis zur revisionssicheren Ablage.

System & Technik

Plattform: Windows (64-Bit gängiger Desktop- und Server-Versionen; 32-Bit als ältere Version verfügbar). Für die Installation brauchst du Adminrechte.

Komponenten: Erfordert eine aktuelle Ghostscript-Version; ab 3.25.0 wird .NET 4.x vorausgesetzt.

Wichtig: Bereits vorhandene PDFs solltest du nicht erneut „in PDF drucken“, da das Fehler verursachen kann. Stattdessen direkt mit den Originaldokumenten arbeiten.

Tipps für den besten Workflow

1) Profile konsequent nutzen: Lege Profile für Standardjobs an (z.B. Archiv, Versand, Druckerei). Das spart Zeit und verhindert Fehler.

2) Mehrere Drucker definieren: Getrennte Instanzen sorgen für klare Zuständigkeiten und vermeiden falsche Voreinstellungen.

3) Naming-Automation: Mit Variablen (Datum, Nutzer, Zähler) vergibst du nachvollziehbare Dateinamen – super für Ablagen und automatisierte Weiterverarbeitung.

Für wen geeignet?

Büros und Teams, die PDFs in Serie erzeugen; Fertigung/Logistik, die Belege standardisiert ausgeben; IT/Dev, die einen stabilen PDF-Drucker samt SDK zur Integration suchen; Finance, die revisionssichere PDF/A-Ablage und ZUGFeRD-Rechnungen benötigen.

Fazit

eDocPrintPro ist kein überladener Riese, sondern ein fokussiertes Werkzeug, das zuverlässig liefert und sich smart erweitern lässt. Wer PDFs ernst nimmt, landet hier früher oder später. Meine klare Empfehlung – gerade in Verbindung mit Profilen, mehreren Druckern und der PDF/A-Option.

Häufig gestellte Fragen:

Ist eDocPrintPro wirklich kostenlos?

Ja, die Basis ist Freeware. Kostenpflichtig sind optionale Add-ons wie der PDF/A- und ZUGFeRD-Drucker sowie einzelne Plug-ins.

Unterstützt eDocPrintPro PDF/A?

Ja, mit dem optionalen PDF/A-Drucker erzeugst du ISO-konforme PDF/A-1b, -2b und -3b. Für ZUGFeRD wird zusätzlich eine passende XML-Datei benötigt.

Welche Systemvoraussetzungen gibt es?

Windows (Desktop/Server). Du benötigst Adminrechte für die Installation, eine aktuelle Ghostscript-Version und ab neueren Versionen .NET 4.x.

Kann ich mehrere virtuelle Drucker anlegen?

Ja, über Add-Printer lassen sich mehrere eDocPrintPro-Instanzen mit eigenen Einstellungen einrichten.

Eignet sich eDocPrintPro als Druckserver?

Nein, es ist als lokal zu installierender Druckertreiber konzipiert und nicht zum Freigeben als Printserver gedacht.

Gibt es eine 32-Bit-Version?

Ja, für ältere Systeme steht eine separate 32-Bit-Variante bereit; empfohlen ist jedoch die aktuelle 64-Bit-Version.