CrystalDiskMark
CrystalDiskMark ist das kleine Tool, das dir in wenigen Klicks verrät, ob deine SSD wirklich liefert. Kein Schnickschnack, klare Zahlen – und wenn du willst, richtig harte Tests. Unten zeige ich dir, wie du die Messungen sinnvoll einstellst, worauf du achten musst und welche Version du wählen solltest.
Vorteile
- Sehr schnelle Benchmarks für HDD, SATA- und NVMe-SSDs
- Praxisnahe Profile (Default, Peak, Real World, Mix)
- Auch als portable Variante ohne Installation verfügbar
Nachteile
- Installer-Varianten mit optionalen Werbezusätzen möglich – bei der Auswahl aufpassen
- Ergebnisse stark abhängig von Einstellungen, leicht falsch zu interpretieren
- Nur Windows, keine native macOS-/Linux-Version
CrystalDiskMark im Überblick
CrystalDiskMark ist ein schlankes Benchmark-Tool, das die Lese- und Schreibleistung deiner Laufwerke misst – von klassischen HDDs bis zu modernen NVMe-SSDs. Es testet sowohl sequenzielle Transferraten als auch zufällige 4K-Zugriffe und zeigt Ergebnisse in MB/s und IOPS. Kurz: Ein Standardwerkzeug, das in kaum einem PC-Setup fehlen sollte.
So misst das Tool – und warum die Einstellungen entscheidend sind
Die Messung basiert auf frei wählbaren Profilen und Parametern: Blockgröße, Warteschlangentiefe (Queue Depth, QD) und Thread-Anzahl. Das Profil „NVMe SSD“ erhöht etwa die Threads für 4K-Tests deutlich, wodurch NVMe-Laufwerke ihr Potenzial zeigen. Du kannst zudem zwischen Random-Daten und 0-Fill umschalten – wichtig, weil manche SSD-Controller auf Null-Daten schneller reagieren. Diese Details entscheiden, ob die Zahlen realistisch sind oder nur gut aussehen.
Praktisch: Es gibt Presets für Default, Peak Performance, Real World sowie Varianten mit +Mix, die Lese-/Schreibanteile mischen – deutlich näher an Alltagslasten als reine Peak-Werte. Wer nur wissen will, ob alles passt, startet mit „Default“; wer die maximale Spitze sehen möchte, nimmt „Peak“.
Hauptfunktionen auf einen Blick
- Sequenziell & zufällig: SEQ1M, RND4K u.a. für komplette Bandbreite von Durchsatz bis Reaktionsvermögen.
- Profile & Presets: Default, NVMe, Peak, Real World, Mix für reproduzierbare, vergleichbare Tests.
- Ergebnisexport: Kopieren, als Text oder Bild speichern – praktisch für Foren, Tickets oder Dokumentation.
Tipps aus der Praxis
Schalte vor dem Test unnötige Apps ab, damit nichts im Hintergrund kopiert oder indiziert. Wähle das passende Preset: Für NVMe-Laufwerke bringt der Wechsel auf das NVMe-Profil oft deutlich bessere – und korrektere – 4K-Ergebnisse, weil QD und Threads stimmen. Ich habe es schon häufig erlebt, dass „miese“ Werte einfach nur Q1T1-Default waren.
Zur Einordnung: SATA-SSDs liegen typischerweise um ~500 MB/s sequenziell, NVMe Gen3 meist bei 2.5–3.5 GB/s, Gen4 bei 5–7 GB/s – Random 4K Q1T1 ist dagegen viel niedriger und reagiert empfindlich auf Einstellungen. Werte außerhalb dieser groben Spannen sind oft ein Hinweis auf falsche Presets, Drosselung oder ein volllaufendes SLC-Cache-Fenster.
Installation, portable Variante und ein wichtiger Hinweis
Du kannst CrystalDiskMark klassisch installieren oder als portable Version nutzen – letztere ist ideal für schnelle Checks ohne Setup und hinterlässt kaum Spuren.
Wichtig: Seit 9.0.0 kursieren Installer mit „Ads“-Zusatz im Dateinamen, die optionale Adware enthalten können. Achte deshalb genau auf die gewählte Edition und nutze bei Bedarf die portable oder eine klar gekennzeichnete „ohne Ads“-Variante. Das erspart Ärger und hält dein System sauber.
Kompatibilität, Lizenz und Version
CrystalDiskMark läuft auf Windows und ist als Open-Source-Software unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Die aktuelle Hauptlinie steht bei Version 9.0.1 (Stand: Januar 2026).
Für wen lohnt sich das Tool?
Für dich, wenn du nach einem Upgrade den echten Leistungsgewinn sehen willst. Für dich, wenn Games länger laden als erwartet und du klären möchtest, ob die SSD bremst. Für dich, wenn du Hardware testest, Systeme abnimmst oder einfach neugierig bist. Dank der Real-World-Profile bekommst du Zahlen, die sich näher am Alltag anfühlen – und damit bessere Entscheidungen ermöglichen.
Häufig gestellte Fragen:
Liefert CrystalDiskMark realistische Werte oder nur schöne Zahlen?
Beides ist möglich. Mit „Peak Performance“ siehst du theoretische Spitzen, mit „Real World“ und „+Mix“ eher alltagsnahe Lasten. Nutze das passende Profil – dann sind die Ergebnisse überraschend aussagekräftig.
Was bedeuten QD (Queue Depth) und Threads?
QD steht für die Anzahl der gleichzeitig ausstehenden I/O-Anfragen, Threads für parallel arbeitende Arbeitsfäden. Höhere Werte treiben NVMe-Laufwerke in die Spitze, sagen aber weniger über kleine Alltagszugriffe aus. Für Alltagsgefühl ist Q1T1 wichtiger als Rekorde.
Ist der Installer sicher?
Achte auf die genaue Dateibezeichnung. Varianten mit „Ads“ enthalten potenziell unerwünschte Zusätze. Wenn du das vermeiden willst, nimm die portable Edition oder klar „ads-freie“ Installer.
Läuft CrystalDiskMark unter Windows 11?
Ja. Das Tool ist für Windows ausgelegt und wird auf aktuellen Windows-Versionen breit genutzt.
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
CrystalDiskMark
Lizenzart:
Open Source (MIT)
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
08.10.2026
Latest Version:
9.0.3
Ältere Versionen:
Die neusten Downloads
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