BandiView
BandiView richtet sich an alle, die Bilder nicht nur anschauen, sondern auch smart sortieren, vergleichen und im Schwung konvertieren wollen. Das Programm legt ein enormes Tempo vor, bringt HDR auf den Desktop und macht RAW-Dateien erstaunlich leichtfüßig. Im Folgenden erfährst du, was BandiView stark macht, wo Grenzen liegen und ob es zu deinem Alltag passt.
Vorteile
- Sehr schnelle Bildanzeige und flüssiges Scrollen auch bei RAW
- HDR-Ausgabe und Farbmanagement für realistische Farben
- Leistungsstarke Batch-Konvertierung inklusive AVIF und JXL
Nachteile
- Nur Windows, keine macOS oder Linux Version
- Trial mit Werbung und eingeschränkten Funktionen
- HEIC und Clip Studio nur in der Pro Edition
BandiView im Überblick
BandiView ist ein moderner Bildbetrachter und zugleich der offizielle Nachfolger von Honeyview – mit spürbar mehr Tempo, neuen Anzeige-Modi und breiterem Format-Support. Wenn du tausende Fotos, RAWs oder Web-Grafiken durchgehst, merkst du sofort: Das Scrolling ist butterweich, die Darstellung knackig und die Bedienung bleibt minimalistisch.
Funktionen, die im Alltag zählen
Rasante Anzeige großer Bildordner, RAW-Unterstützung aktueller Kameras, ein vertikaler Webtoon-Modus zum nahtlosen Durchblättern, HiDPI-taugliche Oberfläche, präzises Farbmanagement (ICM) für Multi-Monitor-Setups sowie ein cleveres Extra: BandiView kann Prompts in KI-generierten Bildern (z. B. Stable Diffusion) anzeigen. Das alles ist praxisnah verpackt und sofort nutzbar.
Batch-Konvertierung mit Turbo
Die integrierte Konvertierung ist nicht nur bequem, sie ist laut Hersteller auch bis zu 10x schneller als typische Tools. Du wandelst stapelweise Formate, passt Kantenlänge oder Auflösung an und exportierst modern – etwa nach AVIF oder JPEG XL. Pro-User bekommen zusätzliche Optionen wie HEIC→Any und CLIP→Any sowie den werbefreien Betrieb. Für große Bilderflüsse ist das ein echter Zeitgewinn.
HDR richtig nutzen
Das Highlight ist die HDR-Ausgabe: Auf kompatibler Hardware zeigt BandiView Ultra HDR JPEG, AVIF, EXR, JXR, HEIC/HIF, HDR-PSD, HDR-DDS, HDR-JXL, HDR-PNG (cICP) und Radiance HDR mit erweitertem Kontrast und Farbumfang. Voraussetzung sind Windows 10/11, ein HDR10-Display und eine passende GPU; RAW und HDR-TIFF werden derzeit noch im SDR-Modus ausgegeben. Stelle in den Einstellungen den HDR-Modus auf Auto, damit SDR- und HDR-Bilder korrekt gemischt werden.
Integration in Windows
BandiView klinkt sich nahtlos in den Explorer ein: Thumbnail-Vorschauen für Formate wie PSD und HIF wurden erweitert, das Verhalten beim Rechtsklick-Kontextmenü optimiert und die Slideshow erhielt einen Fortschrittsbalken – kleine Tweaks, die man im Alltag tatsächlich spürt.
System, Version und Lizenz
BandiView läuft auf Windows 10 und 11 (64‑bit) – inklusive x64 und ARM64 – und liegt aktuell stabil in der Version 7.23 (Stand: 24. September 2025). Das Lizenzmodell ist zweistufig: Die Trial Edition ist kostenfrei nutzbar, blendet Werbung ein und beschränkt einzelne Funktionen; die Professional Edition ist kommerziell, werbefrei und schaltet u. a. HEIC und CLIP frei.
Praxisnaher Eindruck
Beim Durchsehen eines alten Urlaubsordners mit RAWs und Handyfotos fiel sofort auf, wie entspannt das Zoomen wirkt und wie selten man auf Ladebalken wartet. Ein schneller Wechsel von Farbkorrektur-Tests zu Web-Exporten – und die Slideshow läuft nebenbei, ohne zu ruckeln. Genau so fühlt sich ein Tool an, das dir Arbeit abnimmt, statt neue Klicks zu erzeugen.
Für wen ist BandiView richtig?
Wenn du eine flinke Bildansicht mit moderner Formatabdeckung willst und HDR dich reizt, ist BandiView ein Volltreffer. Wer HEIC oder CLIP im Alltag braucht, greift zur Pro-Version. Suchst du reine Freeware ohne Werbung, schaust du dir besser Alternativen an – Geschwindigkeit und HDR bekommst du hier aber in einer stimmigen, fokussierten App.
Tipps für den Start
Aktiviere unter Anzeige den HDR-Modus auf Auto, justiere die Farbverwaltung passend zu deinen Monitorprofilen und prüfe in den Optionen, ob du die Explorer-Integration (Kontextmenü, Thumbnails) wirklich brauchst – das hält das System schlank.
Fazit
BandiView wirkt wie eine neu aufgelegte, erwachsene Bildanzeige: schnell, präzise, zukunftssicher dank HDR und moderner Codecs. Die Trial ist gut zum Reinschnuppern, die Pro holt ernsthaft alles raus. Wenn Geschwindigkeit, Bildtreue und ein starker Converter oben auf deiner Liste stehen, ist das hier die richtige Wahl.
Häufig gestellte Fragen:
Ist BandiView kostenlos?
Privat kannst du die Trial Edition ohne Zahlung nutzen, sie zeigt jedoch Werbung und bindet einzelne Funktionen ab. Für volle Ausstattung und werbefreies Arbeiten brauchst du die Pro-Lizenz.
Welche Windows-Versionen werden unterstützt?
Offiziell Windows 10 und 11 in 64‑bit. Die Installationsdatei deckt x64 und ARM64 ab.
Unterstützt BandiView HEIC und CLIP?
Ja, in der Professional Edition. In der Trial sind diese Profi-Formate nicht freigeschaltet.
Welche HDR-Formate zeigt BandiView an?
Unter anderem Ultra HDR JPEG, AVIF, EXR, JXR, HEIC/HIF, HDR-PSD, HDR-DDS, HDR-JXL, HDR-PNG cICP und Radiance HDR. RAW und HDR-TIFF laufen aktuell als SDR.
Gibt es einen Changelog?
Ja, es gibt regelmäßige Update-Notizen mit Fehlerbehebungen und Detailverbesserungen wie erweitertem Thumbnail-Support und Performance-Tweaks.
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
BandiView
Lizenzart:
Shareware
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
08.10.2026
Latest Version:
7.23
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