AM-DeadLink

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Der schnelle Lesezeichen-Check für saubere Browser-Favoriten.

Du kennst das: Jahre gesammelt, nie aufgeräumt – und plötzlich ist die Hälfte der Lesezeichen tot. AM-DeadLink räumt für dich auf und findet kaputte sowie doppelte Einträge. Im Test zeige ich dir, wie das Tool funktioniert, wo seine Stärken liegen – und wo es an Grenzen stößt.

Vorteile

  • Prüft große Lesezeichen-Sammlungen schnell und zuverlässig
  • Findet Dubletten und zeigt HTTP-Status klar an
  • Integrierte Vorschau für schnelle Kontrolle

Nachteile

  • Kann Lesezeichen nicht direkt löschen oder bearbeiten
  • Nur für Windows und 64-Bit
  • Oberfläche wirkt altmodisch

AM-DeadLink im Test: Räumt deine Lesezeichen radikal auf

AM-DeadLink ist ein schlankes Windows-Tool, das deine Favoritenlisten aufräumt, tote Links sichtbar macht und Dubletten entlarvt. Die App bringt eine eingebaute Vorschau mit, sodass du verdächtige Einträge sofort checken kannst – ohne dauernd den Browser zu wechseln. Genau dieses „einmal durchfegen und gut“ macht das Tool so angenehm pragmatisch.

Hauptfunktionen

  • Tote Links erkennen: Prüft URLs und kennzeichnet 404/Timeout & Co., inklusive Status und Fehlerbeschreibung.
  • Doppelte Einträge finden: Identifiziert Dubletten in langen Bookmark-Sammlungen.
  • Schnelle Kontrolle: Integrierte Vorschau/Browser zur direkten Sichtprüfung.

Unterstützte Quellen reichen von Browser-Bookmarks (Chrome, Firefox, Vivaldi, Opera, Internet Explorer-Favoriten) bis zu Dateiformaten wie CSV, TSV und HTML. Zusätzlich lassen sich Favicons für IE und Opera aktualisieren.

So funktioniert der Link-Check

Du wählst den Bookmark-Speicherort oder eine Datei, startest den Scan und bekommst eine strukturierte Liste mit Name, URL, Statuscode sowie Ordner. Praktisch: Du kannst Auffälliges direkt in der Vorschau öffnen und anschließend im jeweiligen Browser/Manager bereinigen. Für große Sammlungen empfiehlt es sich, in Etappen zu prüfen und mit Ausschlusslisten zu arbeiten, damit du besonders laute, aber unwichtige Einträge (z. B. alte Tracking-Links) ausblendest.

Für wen lohnt sich AM-DeadLink?

Für alle, deren Lesezeichen explodiert sind: Researcher, Wissensarbeiter, SEOs, Web-Admins – oder einfach Ordnungsfans. Wenn du hunderte Links verwaltest, sparst du mit einem konzentrierten Scan und einer halben Stunde Fokus erstaunlich viel Chaos ein.

Versionen, System & Lizenz

Aktuell liegt AM-DeadLink in der Version 7.1 vor, lizenziert als Freeware, getestet für Windows 10 und Windows 11 (64‑Bit). Das Update ist deklariert als Bugfix- und Maintenance-Release.

Grenzen und Praxistipps

Wichtig zu wissen: Seit Version 4.7 ändert oder löscht AM-DeadLink keine Browser-Lesezeichen mehr direkt. Das Aufräumen selbst erfolgt also in der Browser-Oberfläche – AM-DeadLink liefert dir die sichere Trefferliste. Außerdem: Die App ist 64‑Bit‑only. Mein Tipp: Arbeite mit Kategorien (Ordnern) und führe mehrere kleine Scans nacheinander aus. Das ist schneller und du behältst die Kontrolle über die Entscheidungen.

Fazit

AM-DeadLink ist kein schönes, aber ein extrem nützliches Werkzeug. Wenn du deine Lesezeichen wirklich clean haben willst, leistet es genau das: kaputte Links finden, Dubletten aufdecken, Entscheidungen vorbereiten – und fertig. Keine Spielereien, keine Ablenkung. Wenn Ordnung dir wichtig ist, gehört dieses Tool in deinen Werkzeugkasten.

Häufig gestellte Fragen:

Kann AM-DeadLink meine Browser-Lesezeichen automatisch löschen?

Nein. Seit 4.7 nimmt das Programm keine direkten Änderungen mehr an Browser-Lesezeichen vor; lösche sie im Browser selbst.

Welche Browser und Formate werden unterstützt?

Es liest u. a. Chrome-, Firefox-, Vivaldi- und Opera-Bookmarks sowie Internet-Explorer-Favoriten; zusätzlich lassen sich CSV-, TSV- und HTML-Listen prüfen und Favicons (IE/Opera) aktualisieren.

Ist AM-DeadLink wirklich Freeware?

Ja, die aktuelle Version wird als Freeware angeboten.

Läuft AM-DeadLink auf Windows 11?

Ja, offiziell für Windows 10 und 11 bestätigt – in der 64‑Bit‑Variante.