HDGraph
Du willst wissen, wo dein Speicher wirklich verloren geht? HDGraph zeigt es dir in einer klaren, interaktiven Ansicht – und hilft dir dabei, in wenigen Minuten wieder Luft auf der Festplatte zu schaffen. Hier erfährst du, wie das Tool funktioniert, wo seine Stärken liegen und worauf du achten solltest.
Vorteile
- Übersichtliche Sunburst-Ansicht mit Drilldown
- Portabel, klein und sehr schnell
- Praktische Explorer-Integration und Kontextaktionen
Nachteile
- Seit Jahren kaum Updates und betagte Oberfläche
- Kleine Diagrammsegmente teils schwer lesbar
- Kein Echtzeit-Monitoring oder automatische Bereinigung
HDGraph: Speicherfresser sichtbar machen
HDGraph ist ein kompaktes Windows-Tool, das deinen belegten Speicher als mehrstufiges Ringdiagramm (Sunburst) darstellt. Statt dich durch Ordnerlisten zu quälen, siehst du auf einen Blick, wo Platz verloren geht – inklusive aller Unterordner in einer einzigen, intuitiven Visualisierung. Offiziell ist es für Speicher sichtbar im Windows-Explorer ausgelegt, also lokale Laufwerke, USB-Sticks, Netzwerkfreigaben oder auch optische Medien.
Was macht HDGraph besonders?
Die Kombination aus Schnelligkeit, Portabilität (keine Installation nötig) und der Sunburst-Ansicht ist das Alleinstellungsmerkmal. Du startest die EXE, wählst ein Laufwerk oder einen Ordner, und wenige Sekunden später zeigt das Diagramm die größten Brocken. Über das Kontextmenü öffnest du Ordner direkt, zentrierst die Ansicht oder löschst optional Verzeichnisse – ideal, wenn du beim Aufräumen Tempo brauchst. Tipp aus der Praxis: Starte das Tool mit Administratorrechten, dann gibt’s bei Systemordnern weniger Zugriffsfehler.
Funktionen im Detail
Scan nach Laufwerk oder Ordner: Du analysierst gezielt genau dort, wo es eng wird.
Sunburst-Drilldown: Ein Klick zoomt tiefer in Unterordner; Tooltips zeigen Größen und Pfade.
Darstellungsoptionen: Farben, Rotation, Tooltips – das Diagramm lässt sich angenehm anpassen.
Explorer-Integration & Aktionen: Ordner öffnen, Details prüfen, Ansicht zentrieren, optional löschen – alles direkt aus HDGraph.
Lizenz & Sprachen: HDGraph ist Open Source (GPLv2) und in Englisch sowie Französisch verfügbar. System: Offiziell ausgelegt für Windows; das Projekt wurde als Windows-Utility veröffentlicht.
Version & Reifegrad: Die aktuell verfügbare Fassung ist 1.5.1 (Release-Datum 08.11.2015). Damit ist das Tool zwar stabil und bewährt, aber nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Offiziell heißt es „ready to use on Windows 10“.
Warum du HDGraph brauchst
Weil Zeit kostbar ist. Anstatt mühsam Ordnergrößen zu vergleichen, springst du direkt zu den größten Platzfressern – und entscheidest in Minuten, was weg kann. Wenn du schon mal kurz vor einem wichtigen Update Speicher freischaufeln musstest, kennst du den Stress. HDGraph nimmt dir genau diesen Druck: Visualisieren, fokussieren, handeln.
Praxistipps für den Alltag
Als Admin starten: reduziert Zugriffsfehler auf Systemordner. Vor dem Löschen prüfen: Besonders bei Netzwerkpfaden oder Projektordnern doppelt hinschauen. Portabel nutzen: Pack die EXE auf einen USB-Stick und nimm sie mit – nützlich im Helpdesk oder beim Familien‑IT‑Support.
Einschränkungen
Die Oberfläche wirkt altbacken, und bei sehr kleinen Segmenten wird die Lesbarkeit knifflig. Es fehlt außerdem Echtzeit‑Monitoring oder automatisches Aufräumen – HDGraph ist ein Analysenwerkzeug, kein Cleaner. Wichtig: Die letzte offizielle Version ist von 2015; offiziell wird Windows 10 genannt, neuere Windows‑Versionen sind nicht explizit bestätigt.
Fazit
Wenn du ein schnelles, visuelles Werkzeug zum Aufspüren großer Ordner willst, überzeugt HDGraph trotz seines Alters. Für regelmäßige Aufräumaktionen ist es Gold wert; für Dauerüberwachung oder moderne Komfortfeatures gibt es spezialisierte Alternativen. Mein Urteil: schlank, nützlich, ehrlich – mit Patina, aber effektiv.
Häufig gestellte Fragen:
Ist HDGraph kostenlos?
Ja. Es ist Open Source unter der GPLv2 und kann kostenfrei genutzt werden.
Läuft HDGraph auf Windows 11?
Offiziell wird Windows 10 genannt. Auf neueren Versionen kann es funktionieren, es gibt aber keine explizite Bestätigung des Projekts – probiere es im Zweifel im Kompatibilitätsmodus.
Unterstützt HDGraph Netzwerkfreigaben und externe Laufwerke?
Ja. Alles, was im Windows‑Explorer sichtbar ist (z. B. Netzlaufwerke, USB‑Medien, optische Datenträger), lässt sich analysieren.
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
HDGraph
Lizenzart:
Open Source (GPLv2)
System:
Windows
Sprache:
English, French
Update:
30.06.2026
Latest Version:
1.5.1
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