ElevenClock

ElevenClock


Bringt eine frei anpassbare Uhr mit Sekunden, Datum und Zeitzonen auf alle Windows‑11‑Monitore – genau dort, wo du sie brauchst.

Du arbeitest mit mehreren Monitoren und willst die Uhr überall im Blick haben – mit Sekunden, Datum und auf Wunsch sogar mehreren Zeitzonen? Genau dafür wurde ElevenClock gebaut. Im Review zeige ich dir, was die schlanke App kann, wo sie glänzt und worauf du heute achten solltest.

Vorteile

  • Uhr auf allen Monitoren mit Sekunden, Datum und eigenen Formaten
  • Viele Style‑Optionen: Schrift, Farben, Größe, Position
  • Mehrere Uhren und Zeitzonen pro Display möglich

Nachteile

  • Projekt seit 2025 archiviert, unklare Weiterentwicklung
  • Nutzwert schrumpft teils durch native Windows‑Funktionen
  • Kalender/Benachrichtigungen je nach Windows‑Build unterschiedlich

Was ist ElevenClock?

ElevenClock ist ein kleines, aber erstaunlich vielseitiges Tool für Windows 11. Es bringt dir eine Uhr auf allen Monitoren zurück – inklusive Sekundenanzeige, Datumsformat und optional mehreren Zeitzonen. Besonders praktisch: Du platzierst die Uhr exakt dort, wo sie dich nicht stört, definierst Klick‑Aktionen (ein Klick öffnet z. B. die Benachrichtigungen) und passt Stil und Größe frei an.

Warum brauchst du das noch?

Windows 11 hat lange Zeit auf Nebenbildschirmen geschwächelt. Spätestens mit späten Updates 2025 hat Microsoft zwar mehr Taskleisten‑Parität nachgereicht, doch ElevenClock bleibt relevant, wenn du feine Kontrolle willst: eigene Formate, sekundengenaue Anzeige, mehrere Uhren auf einem Monitor, abweichende Farben/Fonts für Dark‑ oder Light‑Setups – kurz: Personalisierung ohne Registry‑Tricks.

Hauptfunktionen im Überblick

Multi‑Monitor‑Support: Zeigt auf jedem Display eine eigenständige Uhr, auf Wunsch auch mehrere pro Bildschirm. Layouts & Styles: Schriftart, -größe, Farbe, Transparenz, Hintergrund – du bestimmst den Look. Formate: 12/24‑Stunden, Wochentag, Datum, Sekunden, eigene Muster. Positionierung: Taskleiste oben/unten/seitlich, Feinanpassung an DPI‑Skalierung. Klick‑Aktionen: Öffne Kalender/Benachrichtigungen oder führe definierte Aktionen aus. Zeitzonen: Zusätzliche Clocks für Remote‑Teams oder Kundentermine. Autostart & Updates: Startet mit Windows und prüft auf Aktualisierungen (Stand: Entwicklung wurde später archiviert, siehe unten).

Praxiseindruck

Ich habe ElevenClock im Alltag auf einem Dual‑Monitor‑Setup genutzt. Das Ergebnis: kein Kopfnicken mehr zum Hauptmonitor, wenn ein Video oder Spiel im Vollbild läuft. Die Sekundenanzeige ist Gold wert, wenn Meetings auf die Minute starten. Und die Möglichkeit, eine zweite Uhr für andere Zeitzonen einzublenden, erspart mir das Rechnen vor internationalen Calls. Kurz: kleines Tool, großer Effekt.

Installation und Einrichtung

Installation wie gewohnt, danach taucht die Uhr sofort auf den Nebenbildschirmen auf. Im Kontextmenü (Rechtsklick auf die Uhr) findest du alle Einstellungen. Mein Tipp: Erst das Uhrformat klären (z. B. HH:mm:ss, Wochentag), danach Schrift & Farbe anpassen und am Ende Klick‑Aktionen definieren. Wer viel präsentiert, aktiviert „Im Vollbild ausblenden“ – oder bewusst nicht, wenn die Uhr immer sichtbar sein soll.

Wichtiger Hinweis zur Entwicklung

Der Quellcode ist Open‑Source (GPL‑3.0) und das Repository wurde im September 2025 archiviert. Heißt: keine aktiven Features mehr, Sicherheitsfixes sind unwahrscheinlich. In der Praxis läuft ElevenClock weiterhin stabil, aber du solltest nach großen Windows‑Updates prüfen, ob sich Verhaltensänderungen ergeben. Vorteil: Open‑Source sorgt dafür, dass die Community bei Bedarf forken kann.

Für wen lohnt sich ElevenClock?

Power‑User, Streamer, IT‑Pros, Devs und alle, die Multi‑Monitor‑Setups ernst nehmen. Wenn du sekundengenaue Sichtbarkeit brauchst, eigene Zeitzonen zeigen willst oder die Windows‑11‑Uhr optisch nicht magst, wirst du mit ElevenClock glücklicher als mit Bordmitteln.

Alternativen und Bordmittel

Windows 11 holt seit Ende 2025 Funktionen auf, die ElevenClock populär gemacht haben. Für viele Nutzer reichen die native Uhr und Benachrichtigungen inzwischen aus. Wer jedoch Feintuning, mehrere Clocks pro Monitor oder konsequent identisches Styling in jeder Workstation braucht, bleibt bei ElevenClock vorne.

Fazit

ElevenClock fühlt sich an wie das fehlende Puzzleteil für produktives Arbeiten auf mehreren Displays. Ja, die offizielle Weiterentwicklung ist gestoppt und Windows 11 kann heute mehr – aber die Detail‑Kontrolle, die ElevenClock bietet, ist immer noch eine Klasse für sich. Wenn dich Sekunden, Layout und Zeitzonen wirklich interessieren, ist das Tool die richtige Wahl.

Häufig gestellte Fragen:

Funktioniert ElevenClock unter Windows 10?

Es ist für Windows 11 gebaut. Teilweise läuft es auch auf Windows‑Varianten mit ähnlicher Taskleiste, offiziell zielt es aber auf Windows 11 ab.

Zeigt ElevenClock Sekunden an?

Ja. Du kannst Sekunden im Format aktivieren und die Anzeige exakt anpassen – ohne Registry‑Gefrickel.

Öffnet ein Klick auf die Uhr den Kalender auf jedem Monitor?

Das hängt vom Windows‑Build ab. Neuere Windows‑11‑Versionen haben hier nachgerüstet; ElevenClock kann Klick‑Aktionen trotzdem individuell steuern.

Wird ElevenClock noch aktiv weiterentwickelt?

Der Code ist Open‑Source, das Original‑Repo wurde 2025 archiviert. Es gibt aktuell keine neuen offiziellen Features, die App funktioniert jedoch weiterhin stabil.