ChanSort
Wenn dich das Sortieren der TV-Senderliste am Fernseher nervt, wirst du ChanSort lieben. Das Tool bringt Ordnung in chaotische Kanallisten und spart dir spürbar Zeit. Im Folgenden zeige ich dir, wie es funktioniert, welche Geräte unterstützt werden und welche Funktionen im Alltag wirklich zählen.
Vorteile
- Spart enorm Zeit beim Sortieren langer Senderlisten
- Unterstützt viele TV-Marken und Formate
- Portable Nutzung ohne Installation
Nachteile
- macOS nur via VM, Linux nur via Wine
- Nicht jede TV-Generation erlaubt vollständige Bearbeitung
- USB-Export und -Import je nach TV etwas umständlich
ChanSort: TV-Senderlisten endlich stressfrei sortieren
Du hast zig Programme, aber die Reihenfolge ist Kraut und Rüben? Mit ChanSort legst du auf dem PC fest, welche Sender vorne stehen, speicherst alles auf USB und spielst es sauber zurück auf den Fernseher. Das fühlt sich an wie Aufräumen mit Turbo – besonders bei hunderten Kanälen.
Was ist ChanSort?
ChanSort ist ein kostenloser, quelloffener Senderlisten‑Editor für zahlreiche Smart‑TVs. Es unterstützt u. a. Samsung, LG, Sony, Hisense, Panasonic, Philips, Sharp und Toshiba. Du bearbeitest Sortierung, Nummern, Favoritenlisten und versteckst Störenfriede – alles deutlich komfortabler als über die Fernbedienung.
So funktioniert es
- Senderliste am TV auf einen USB‑Stick exportieren
- Stick am PC anschließen und die Liste in ChanSort öffnen
- Kanäle per Drag‑and‑drop umsortieren, Nummern vergeben, Favoriten pflegen
- Liste speichern und am TV wieder importieren
Das Prinzip ist simpel: exportieren, bearbeiten, importieren – fertig.
Unterstützte Geräte und Formate
ChanSort deckt eine breite Palette an Formaten ab, z. B. Panasonic svl.db/svl.bin, diverse Samsung und LG webOS Listen, viele Philips und Grundig Varianten sowie Set‑Top‑Box‑Formate. Neuere Versionen erweitern regelmäßig die Unterstützung – etwa zusätzliche Philips‑Listen, Grundig‑Formate oder spezielle DBM‑Dateien; zudem wurden Stabilitätsprobleme in SQLite‑Bibliotheken adressiert. Hinweis: Manche Sony‑Modelle (z. B. Bravia 2024 Generation) akzeptieren sdb.xml nur als Referenzliste und ignorieren direkte Änderungen.
Features, die im Alltag zählen
- Drag‑and‑drop, Mehrfachauswahl, Suchen und Filtern
- Favoritenlisten bearbeiten, umbenennen (je nach Format), Sender sperren oder ausblenden
- Nummern neu vergeben – wahlweise automatisch oder fein per Hand
- Referenzlisten importieren/exportieren, um schnell Standardsortierungen auf neue Listen anzuwenden
- Undo/Redo, Konfliktprüfung und Sicherungsdateien für maximale Kontrolle
Tipps für reibungslose Übertragung
- Nutze nach Möglichkeit FAT32 und USB‑Sticks bis 32 GB; exFAT wird von vielen TVs nicht unterstützt, NTFS macht vereinzelt Probleme
- Export/Import‑Menüs am TV sind oft gut versteckt: Handbuch oder Einstellungs‑Suche hilft
- Vor großen Umbauten einmal die Original‑Liste sichern
Gerade die Wahl des Dateisystems entscheidet, ob der TV den Stick zuverlässig erkennt. FAT32 ist meist die sichere Bank.
Installation und Systemanforderungen
ChanSort ist portable: ZIP laden, entpacken, EXE starten – keine Installation nötig. Offiziell läuft es auf Windows 10/11. Linux funktioniert sehr gut über Wine, und macOS via Windows‑VM (z. B. Parallels oder UTM).
Für wen lohnt sich ChanSort?
Wenn du DVB‑C/S/T nutzt, viele Regionalsender hast oder einfach Ordnung liebst, ist ChanSort ein No‑Brainer. Auch für Haushalte mit mehreren TVs oder für Umzüge spart es enorm Zeit: Einmal eine gute Referenzliste bauen, danach nur noch anwenden.
Fazit
ChanSort löst ein nerviges Alltagsproblem elegant. Riesige Herstellerabdeckung, starke Bearbeitungswerkzeuge und portable Nutzung setzen die Benchmark. Kleine Einschränkungen wie TV‑seitige Limitierungen oder der Umweg über USB ändern nichts daran: Für ordentliche Senderlisten ist ChanSort die erste Wahl. Die aktuelle Ausgabe bringt zudem spürbare Kompatibilitäts‑ und Stabilitätsverbesserungen.
Häufig gestellte Fragen:
Ist ChanSort kostenlos?
Ja. ChanSort ist Open Source unter GPLv3 und darf kostenlos genutzt werden.
Funktioniert es mit meinem Fernseher?
Sehr wahrscheinlich. Viele Samsung, LG, Panasonic, Philips, Sony, Hisense und weitere Geräte werden unterstützt. Der einfachste Check: Senderliste am TV exportieren – wenn ChanSort sie öffnet, bist du dabei.
Kann ich Favoritenlisten bearbeiten?
Ja, das ist eine der Stärken. Abhängig vom Format kannst du mehrere Favoritenlisten pflegen; bei LG webOS sind sogar umfangreiche Favoritenbereiche möglich.
Läuft ChanSort auf macOS oder Linux?
Linux: Ja, über Wine. macOS: über eine Windows‑VM. Beides wird vom Projekt dokumentiert.
Was, wenn mein TV die Änderungen ignoriert?
Einige Modelle erlauben nur Favoriten‑Anpassungen oder nutzen Listen ausschließlich als Referenz. Beispiel: Bestimmte Sony‑Generationen akzeptieren sdb.xml nur als Vorlage, nicht zur direkten Bearbeitung. In dem Fall Referenzliste pflegen und am TV passende Funktionen nutzen.
Eigenschaften der Software
Bewertung:
Name:
ChanSort
Lizenzart:
Open Source (GPLv3)
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
30.06.2026
Latest Version:
2025-03-08
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