Angry IP Scanner

Angry IP Scanner

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Blitzschnell IPs und Ports scannen – ohne Ballast, mit Fokus auf Ergebnisse.

Angry IP Scanner ist eines dieser Tools, das man einmal startet – und danach fragt man sich, warum man es nicht schon früher genutzt hat. Schnell, schlank, ohne Schnickschnack. Unten zeige ich dir, wie es funktioniert, was es besonders macht und für wen es sich lohnt.

Vorteile

  • Sehr schnell dank Multithreading
  • Einfacher Einstieg, dennoch flexibel durch Plugins
  • Plattformübergreifend und portable nutzbar

Nachteile

  • Kein vollständiges Netzwerk-Inventar oder Reporting wie Enterprise-Tools
  • Bei JAR/Portable-Variante Abhängigkeit von Java
  • Rechtslage: Scans außerhalb eigener Netze problematisch

Angry IP Scanner

Du willst in Sekunden wissen, welche Hosts online sind und welche Ports offen stehen? Genau dafür wurde Angry IP Scanner gebaut: ein schneller, leichtgewichtiger Netzwerkscanner, der dich nicht mit Menüs erschlägt, sondern einfach liefert. Perfekt für den schnellen Reality-Check im LAN – und robust genug für größere Bereiche.

Was ist Angry IP Scanner?

Es handelt sich um einen freien, plattformübergreifenden IP- und Portscanner. Er scannt IP-Bereiche, prüft Erreichbarkeit per Ping, löst Hostnamen auf, ermittelt MAC-Adressen, liest NetBIOS-Infos aus und kann offene Ports testen. Ergebnisse speicherst du auf Wunsch als CSV, TXT oder XML. Über eine Plugin-Architektur lässt sich der Informationsumfang pro Host erweitern.

So funktioniert der Scanner

Das Tool setzt auf Multithreading: Für jede Ziel-IP wird ein eigener Thread gestartet – so entstehen die spürbaren Geschwindigkeitsvorteile. Du definierst einen Bereich (z. B. 192.168.0.1–254), wählst Pinger/Portscan-Einstellungen und startest. Per „Openers“ kannst du gefundene Hosts direkt mit externen Tools öffnen (z. B. Browser, SSH, RDP) – ohne Medienbruch.

Hauptfunktionen im Überblick

  • IPv4/IPv6-Scans mit anpassbarem Ping- und Portscan-Verhalten
  • Host-Details: Hostname, MAC, NetBIIOS, Webserver-Erkennung, Favicons
  • Ergebnisse exportieren nach CSV, TXT, XML und IP-Port-Listen; SQL-Export möglich
  • Plugins & Skripting für zusätzliche Fetcher und Automatisierung
  • Favoritenbereiche, zufällige Scanreihenfolge und anpassbare Openers

Die genannten Punkte basieren auf der offiziellen Projektbeschreibung und jüngsten Changelogs.

Plattformen, Installation & Performance

Angry IP Scanner läuft auf Windows, macOS und Linux. Der aktuelle Windows- und macOS-Installer bündelt eine Java-Laufzeit (Java 21), während die portable JAR-Variante Java 17+ benötigt. Für sehr alte Umgebungen war 3.7.6 die letzte Version mit Java 8. Diese Details machen die Einrichtung unkompliziert und die Performance reproduzierbar – ohne separates JRE-Management.

Praxisbeispiel

Ich hatte neulich ein „Geistergerät“ im WLAN, das sporadisch Bandbreite zog. Mit Angry IP Scanner habe ich den Adressraum in unter einer Minute durchleuchtet, den Host über MAC und offenen HTTP-Port identifiziert und das Web-Interface direkt aus dem Tool geöffnet. Zwei Klicks später war klar: ein vergessener IoT-Stecker – Problem gelöst.

Sicherheit & Rechtliches

Wichtig: Scanne nur Netze, für die du die Berechtigung hast. Selbst harmlose Portscans können in fremden Umgebungen Ärger bedeuten. Für interne Audits, Troubleshooting und Dokumentation ist das Tool aber Gold wert.

Für wen lohnt sich Angry IP Scanner?

Für Admins, die schnell Verbindungen prüfen; für Security-Teams, die Voranalysen brauchen; für IT-Support, der zügig Geräte identifizieren muss; und für Power-User, die ihr Heimnetz verstehen wollen. Wer tiefe Inventarisierung, Compliance-Reports und Agentenmanagement braucht, greift eher zu Enterprise-Suiten.

Alternativen

Nmap ist der technische Platzhirsch für tiefere Analysen (dafür weniger GUI-komfortabel). SoftPerfect Network Scanner bietet mehr Inventar- und Reporting-Funktionen, ist jedoch kostenpflichtig. Angry IP Scanner punktet mit Tempo, Einfachheit und Null-Bloat.

Version & Entwicklungsstand

Aktuell ist Version 3.9.3 (Stand: November 2025). Neu sind u. a. gebündeltes Java 21 für Windows/macOS, Verbesserungen rund um Plugins sowie Detailoptimierungen bei Export und Erkennung. Das Projekt wird aktiv gepflegt, Updates erscheinen regelmäßig.

Häufig gestellte Fragen:

Ist Angry IP Scanner legal?

Ja – sofern du nur in Netzen scannst, für die du eine Erlaubnis hast. In fremden Netzen kann ein Scan gegen Richtlinien oder Gesetze verstoßen.

Benötigt das Tool Java?

Der Windows- und macOS-Installer bringt eine Java-Laufzeit mit. Nur die portable JAR-Variante setzt eine vorhandene Java-Installation (ab Version 17) voraus.

Unterstützt Angry IP Scanner IPv6?

Ja. Zudem wurden rund um IPv6-Listen und Export zuletzt Verbesserungen vorgenommen.

Wie lautet die aktuelle Version?

3.9.3, veröffentlicht im November 2025.

Welche Systeme werden unterstützt?

Windows, macOS und Linux.