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User benutzt iPhone

Synchronisation und Datensicherung von iPhone & Co.

Apple bietet zwei gut funktionierende Möglichkeiten an, um Daten von mobilen Devices auf den Computer oder den Laptop zu transferieren: Via iCloud oder iTunes. Wie das funktioniert, erklären wir Euch hier.

Beide Methoden, sowohl iTunes als auch iCloud, eignen sich wunderbar für Backups. Wer gerne auf Nummer sicher geht, der wendet einfach beide Methoden an und sichert seine Daten direkt zweifach. Der iCloud-Speicher kann unter anderem für iCloud Mail, aber auch für iCloud-fähige Apps, sowie das Sichern von Fotos, Videos, Nachrichten und Musik dienen. Über iTunes können Käufe aus dem App-Store übertragen oder auch Gesundheits- und Aktivitätsdaten gesichert werden. Für ein Backup mit iCloud muss zunächst eine WLAN-Verbindung hergestellt werden.

Backup-Option in iTunes Screenshot

Die zweite Backup-Option neben iCloud: Mit iTunes lassen sich im Handumdrehen Daten von anderen Geräten synchronisieren.   (Eigener Screenshot) iTunes 

Backup-Option in iTunes Screenshot

Die zweite Backup-Option neben iCloud: Mit iTunes lassen sich im Handumdrehen Daten von anderen Geräten synchronisieren.

(Eigener Screenshot) iTunes 

Dann wählt man unter "Einstellungen" auf dem mobilen Geräte "iCloud" und danach den Punkt "Backup" aus (bei iOS 7 oder älteren Version heißt der Menüpunkt "Storage & Backup"). Noch ein Klick auf "Backup Now" und schon geht es los. Ist die Backup-Funktion aktiviert, ist iCloud in der Lage, das Device täglich und automatisch zu synchronisieren. Voraussetzung dafür ist natürlich die Einrichtung und Anmeldung eines Kontos auf iCloud.com. Bei der kostenlosen Registrierung erhalten User automatisch 5 Gigabyte Online-Speicherplatz. Weiterer Speicher kann bei Bedarf hinzugekauft werden.

Tipp: iCloud kann auch auf Windows-Systemen installiert werden! Weiterführende Informationen dazu findet Ihr hier: support.apple.com

Für ein Backup mit iTunes muss das Smartphone, Tablet oder der iPod zunächst an den Computer angeschlossen werden. Öffnet man iTunes, ist unter "Ablage" - "Geräte" der Menüpunkt "Käufe von iPhone übertragen" aufgeführt, der dabei hilft, die App Store-Einkäufe zu sichern. Unter "Geräte" werden außerdem Möglichkeiten zur Synchronisierung und Backup-Erstellung aufgeführt.

Bei der Sicherung von Vitaldaten, zum Beispiel von Fitness-Apps oder anderen Gesundheits-Trackern, muss das iTunes-Backup verschlüsselt werde. Dafür aktiviert man lediglich das entsprechende Kontrollkästchen und vergibt im Anschluss daran ein möglichst sicheres Passwort. Wer seine persönlichen Daten als weniger sensibel betrachtet und nicht verschlüsseln möchte, kann direkt den Punkt "Backup jetzt erstellen" wählen. Für Windows-User lautet der Pfad übrigens: "Datei" - "Geräte" - "Sichern".

Sowohl die Nutzung von iCloud als auch von iTunes ermöglicht die Datenübertragung auf ein neues Endgerät über das Wiederherstellen eines Backups. Bei der Verwendung des Cloud-Dienstes werden alle Datensicherungen grundsätzlich verschlüsselt und es wird kein Kabel zur Vernetzung von Geräten benötigt - WLAN reicht also vollkommen aus. iTunes punktet jedoch mit einer hohen Speicherkapazität, denn diese entspricht dem freien Speicherplatz auf dem Mac oder PC und liegt damit sehr wahrscheinlich über den kostenlosen 5 GB, die in der iCloud zur Verfügung stehen.

Auf Nummer sicher gehen

Im Anschluss an die erste Datensicherung sollte man das Backup überprüfen, denn manche Gerätearten übertragen bestimmte Daten nicht automatisch!

Das iCloud-Backup umfasst:

  • Kontakte, Kalendereinträge und Notizen
  • Fotos, Videos, MP3s und importierte CDs
  • Daten aus anderen Clouds (Gmail, Exchange-Mail etc.)
  • App-Daten und -Einkäufe, Touch ID-Einstellungen

Das iTunes-Backup umfasst zusätzlich Inhalte aus dem iTunes Store, sowie Aktivitäts-, Gesundheits- und Schlüsselbunddaten, jedoch keine Kontaktdaten, Notizen oder Kalendereinträge. Tipp: Im Anschluss an die erste Datensicherung sollte man das Backup überprüfen, denn manche Gerätearten übertragen bestimmte Daten nicht automatisch!

Fazit: Beide Möglichkeiten funktionierten im Test ohne Probleme. Die Synchronisationsmöglichkeiten bei iOS sind ausgereift und leicht nutzbar - so steht der Datensicherung nichts mehr im Weg.

Teasergrafik - (Ellica)  Shutterstock.com 

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